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Herr Okamoto, Ihr Interview wird überwiegend im deutschsprachigen Raum zu lesen sein. Welche besondere Botschaft haben Sie für Ihre Kunden dort?
Okamoto: Wenn ich mir unseren Umsatzanteil für Europa mit dem Schwerpunkt Deutschland betrachte, dann haben wir mit 15 % noch sehr viel Arbeit vor uns liegen. Das ist eine gute Perspektive für Amada. Aber besondere Zuwächse erwarte ich vor allem in den skandinavischen Ländern und in Russland. Wie ernst wir es mit dem europäischen Markt meinen, kann man schon allein an den über 1200 hochmotivierten Mitarbeitern erkennen, davon etwa 240 in Deutschland. Gerade in Europa ist der Wettbewerb im Bereich der Blechbearbeitungsmaschinen sehr hart. Um uns hier behaupten zu können, müssen wir unseren Kunden schon eine hervorragende Technologie sowie einen exzellenten Service bieten. Wir setzen dort vor allem auf Technik, die unseren Kunden hilft, ihre Produktivität zu steigern und damit ihre Wettbewebsfähigkeit zu sichern. Deshalb entwickeln wir beispielsweise verstärkt in Richtung Automatisierung und setzen in der Fertigung auf die Herstellung komplexer Geometrien der Blechteile. Für einen Amada-Kunden muss sich Losgröße 1 genauso wirtschaftlich fertigen lassen wie die Großserie.
* Das Interview führte MM-Redakteur Dietmar Kuhn
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