Medizintechnik Majesty Software GmbH: Knochensägen mit robuster ERP-Lösung
>> Der Hersteller von Sägeblättern für die Knochenchirurgie Gomina setzt auf Majesty-ERP-Software und ermöglicht damit die Rückverfolgbarkeit seiner produzierten Teile und kann seine LOT- und Chargen-Nummern verwalten. Sämtliche Effizienzsteigerungen am ERP-Programm fliessen kontinuierlich in den Standard ein und stehen allen Kunden zur Verfügung.
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Die Gomina AG, seit 1974 auf dem Markt, ist heute führende Herstellerin von Sägeblättern für die Knochenchirurgie sowie von mikromechanischen Präzisionsteilen für die Medizintechnik. Gomina ist es erstmals gelungen, eine Zahngeometrie für oszillierende Sägeblätter zu entwickeln, die eine Kombination von geschliffenen Schneide- und Räumzähnen aufweist. Diese einmalige Kombination von Sägezähnen führt zu hervorragenden Schneideleistungen. Kürzere Sägezeiten und geringer Temperaturanstieg am Sägeblatt sind die entscheidenden Vorteile. Unter anderem werden auch die Taschenmesser eines namhaften Schweizer Herstellers mit den Sägeblättern bestückt. Rund 25 Mitarbeiter stellen im Walliser Ort Niederwald die gesamte Fertigungskette vom Rohling bis zum verpackten Endprodukt sicher. Über den gesamten Erdball verteilt stehen die Qualitätssägeblätter in Operationssälen im Einsatz.
Rückverfolgbarkeit mit validierter Software
Gomina entdeckte Majesty ERP an der Düsseldorfer Medica im Jahr 2004. Die Walliser Firma hatte zu diesem Zeitpunkt entschieden, das bestehende ERP-System abzulösen. «Die zentralen Anforderungen an die neue Lösung waren validierte Software, Rückverfolgbarkeit der produzierten Teile sowie die LOT- und Chargen-Nummern-Verwaltung», erklärt Gomina-Entwicklungs- und Produktionsleiter Urs Mutter. Nach eingehender Evaluation entschied sich die Geschäftsleitung für einen Wechsel zu Majesty ERP.
Entscheidend für den Wechsel waren mehrere Gründe. So sind alle relevanten Prozesse durch Majesty ERP abgedeckt – wie in der Grafik dargestellt. Ausserdem sind regulative Anforderungen aus der Medizintechnik auf sinnvolle Weise integriert und, wo nötig, können Parameter rasch aktiviert werden und Anpassungen auf spezielle Kundenbedürfnisse können trotz Branchenstandard vorgenommen werden. Dazu stehen über 2000 Parameter sowie die Majesty-eigene Entwicklungsumgebung mit integriertem Report-Designer zur Verfügung. Die Bedienweise des Systems wird dank kontinuierlichem Feedback durch die Endanwender stetig weiterentwickelt und optimiert.
Die Majesty-Kernprozesse wurden im Jahr 2005 über das Pfingstwochenende implementiert und geschult. Seither baut Gomina die internen Prozessabläufe mit Majesty ERP stetig aus. «Die Einführung des neuen ERP-Systems erfolgte problemlos innert kürzester Zeit», bestätigt Urs Mutter.
Effizienzsteigerungen für alle Kunden
Für den Zeitraum von 2005 bis 2010 hat Gomina durchschnittlich 20 Supportstunden pro Jahr beansprucht (inkl. Updatearbeiten) und trotzdem eine stets aktuelle und zufriedenstellende Branchenlösung betreiben können. Im Jahr 2011 wurden zusätzliche Lizenzen plus das PPS-Leitstandsmodul angeschafft, um neu die Produktion visuell unterstützt bedienen zu können.
Sämtliche, für den Anwender nutzbaren, Effizienzsteigerungen fliessen viermal jährlich in den Standard von Majesty ein und stehen somit allen Kunden zur Verfügung. «In jedem Quartal entsteht eine geballte Ladung an nützlichen Neuerungen, welche für zerspanende Unternehmen wie auch für jeden anderen Hersteller, Zulieferer oder reinen Händler mit Berührungspunkten ins Medizin- oder Automobiltechnikumfeld nützlich sind», erklärt Joël Mory, von der Majesty Software GmbH.
Majesty-Updates können sehr entspannt angegangen werden: Das aktuelle Tagesgeschäft läuft trotz eines implementierten Updates normal weiter und der Prozessverantwortliche bestimmt den Zeitpunkt selber, ob und wann er welche Neuerung in seinem Prozess aktivieren will. Dies gilt auch für verbesserte und optimierte Listen und Auswertungen. Neu wird die Majesty-Entwicklung seit Version 27.8 einem umfangreichen Validierungsprozedere unterzogen. Die Kernbereiche des Systems erfüllen heute im Auslieferzustand die Spezifikationen der 21 CFR Part 820, 21 CFR Part 11, ISO 9001, ISO 13485 und Gamp 5. <<
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