Toyota Gazoo Racing mit Kistler Messtechnik: Ans Limit gehen, um das Beste zu erreichen

Maximale Motorenleistung dank Schweizer Messtechnik

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Umfassender Rundum-Service vor Ort

Der Rallyewagen Toyota Yaris WRC wurde mehrere Monate vor dem Saisonstart der Rallye-Weltmeisterschaft für die Testphase vorbereitet. Dabei wurde auch das kompakte Indiziersystem KiBox im Fahrzeug eingesetzt und in Betrieb genommen. Tobias Strobel, System Test Engineer bei Kistler, flog dazu direkt zum Kunden nach Spanien und unterstützte das Team vor Ort: «Bei Kistler wird Service grossgeschrieben. Das bedeutet, dass wir unsere Sensoren und Systeme nicht nur verkaufen, sondern auch danach dafür sorgen, dass diese optimal installiert, angeschlossen und konfiguriert werden.»

Ideale Voraussetzungen zur Prüfung des Motors

Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der KiBox konnte das Team von Toyota Gazoo Racing die Testphase einleiten. «Um die Bedingungen so real wie möglich zu gestalten, haben wir für unseren Test einen Strassenabschnitt gewählt, der Teil der Rallye Katalonien ist. So hatten wir ideale Voraussetzungen, um die Maximalleistung unseres Motors zu prüfen», erklärt Gerhardt. Die spanische Polizei sperrte die Strecke während des gesamten Tests ab.

Maximale Motorenleistung dank KiBox

Insgesamt vier Testzyklen fuhr ein Rallyefahrer mit dem Toyota Yaris WRC. Während der Fahrten zeichnete die KiBox detaillierte Informationen über die zeit- und winkelbasierten Zylinderdrücke sowie weitere relevante Kenndaten für die Motoren­entwicklung auf. Parallel dazu wurden alle Daten in Echtzeit berechnet und direkt an das Motorsteuergerät übermittelt. Diese Informationen lieferten wichtige Erkenntnisse über die Qualität der Verbrennung hinsichtlich Leistung, Effizienz und Emissionen.

Mithilfe der einfachen und übersichtlich gestalteten Software KiBox Cockpit konnten anschlies­send die erhobenen Messdaten ausgewertet und anschaulich visualisiert werden. Das Ergebnis: An den Graphen der Datenauswertung konnten Strobel und Gerhardt ein starkes Klopfen im Motor ablesen. «Dank der integrierten Drucksensoren und der KiBox von Kistler haben wir gefährliche Druckspitzen in den Betriebspunkten feststellen können. Wäre das unbemerkt geblieben, hätte es langfristig zu Motorschäden und damit zu hohen Kosten und zum Verlust von wichtigen Punkten im Wettbewerb geführt», erklärt Gerhardt.

Mit Kistler an die Pole Position

Nach den Tests hat das Toyota Gazoo Racing Team den Zündzeitpunkt optimiert und damit die Leistung des Motors erheblich anheben können – eine Strategie, die sich in der Rallye-Weltmeisterschaft bisher ausbezahlt hat. «Mit der KiBox von Kistler haben wir ein schnell einsetzbares und kompaktes System an die Hand bekommen, mit dem wir unsere Motoren noch besser analysieren können. Das Gerät lässt sich flexibel einsetzen und trägt zu einer deutlichen Steigerung unserer Versuchseffizienz bei. So steht unserer weiteren Erfolgswelle nichts im Weg», fasst Gerhardt zusammen.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit Kistler und der entscheidenden Erkenntnisse in Bezug auf die Verbrennung des Motors setzt das Team von Toyota auch in der nächsten Rallye-Saison auf die Messtechnik von Kistler. SMM

(ID:45165552)