Neuer Gesamtarbeitsvertrag

MEM-Industrie: Neuer GAV enthält Mindestlöhne

| Redakteur: Susanne Reinshagen

Die Sozialpartner der MEM-Industrie haben sich nach zähen Verhandlungen auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) geeinigt.
Die Sozialpartner der MEM-Industrie haben sich nach zähen Verhandlungen auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) geeinigt. (Bild: Swissmem)

>> Nach zähem Ringen einigten sich die Sozialpartner der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Beide Seiten sind froh eine Einigung gefunden und den neuen Vertrag den Entwicklungen der Gesellschaft angepasst zu haben. Der bisher gültige GAV läuft Ende Juni 2013 aus.

Die Verhandlungen um den neuen Gegsamtarbeitsvertrag dauerte fünf Verhandlungs- und vier Mediationsrunden. Nun einigten sich die Sozialpartner der Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) über die Hauptpunkte des neuen Gesamtarbeitsvertrages (GAV). Die dem GAV unterstellten Unternehmen profitieren von einer erhöhten Flexibilität der Arbeitszeit zur Anpassung an die zunehmenden Marktschwankungen. Im Gegenzug werden erstmals regional differenzierte Mindestlöhne im GAV verankert. Der schon bisher fortschrittliche GAV in der MEM-Industrie wird weiter modernisiert und den Entwicklungen der Gesellschaft angepasst. Vorbehältlich der Zustimmung der Organe der Arbeitnehmerverbände und von Swissmem (ASM Arbeitgeberverbandes der Schweizer Maschinenindustrie) tritt der neue GAV am 1. Juli 2013 in Kraft.

Zähe Verhandlungen

Die Vertragsdauer des aktuell gültigen GAV in der MEM-Industrie läuft am 30. Juni 2013 aus. Bereits seit Herbst 2012 verhandelten Swissmem und die fünf Arbeitnehmerorganisationen «Angestellte Schweiz», «Unia», «Syna», «KV Schweiz» und «SKO» über die Erneuerung des GAV. Anfang Mai wurde von den Verhandlungsparteien in der Person von Jean-Luc Nordmann (ehemaliger Direktor für Arbeit im SECO) ein Mediator eingesetzt. Er unterstützte die Parteien, um zeitgerecht zu einer Einigung zu kommen. Diese gelang am 31. Mai 2013 nach vier Mediationsrunden.

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