Automatica 2023: Greifsysteme von SMW-Autoblok Mit Greifern Prozesse automatisieren

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Highlight des umfangreichen Programms an mechatronischen und pneumatischen Greifsystemen der SMW-Autoblok sind induktive Koppelsysteme. Sie ermöglichen eine berührungslose Energie- und Signalübertragung für eine EOAT-Automation.

360° drehen: Induktiv gekoppelt bewegen sich die Greifer Motiact beliebig durch kabellose Übertragung von Energie und Daten. (Bild:  SMW-Autoblok)
360° drehen: Induktiv gekoppelt bewegen sich die Greifer Motiact beliebig durch kabellose Übertragung von Energie und Daten.
(Bild: SMW-Autoblok)

Zur Messe Automatica zeigt die SMW-Autoblok unter anderem ihre mechatronischen Greifer der Serie Motiact. Mit den Kleinteilegreifern MX-S, den Universalgreifern MX-M und den Langhubgreifern MX-L können sämtliche üblichen Bewegungen ausgeführt werden. Die Greifer dieser Baureihe sind mit einem inkrementalen Messsystem zur Überwachung der Greifposition ausgestattet. Ihre Greifkraft ist unabhängig von der Greifgeschwindigkeit und der Greiferbewegung. Alle Varianten der Serie Motiact verfügen über IO-Link- und Ethernet-Schnittstellen und sind gemäss IP67 (MX-S: IP40) geschützt. Für die Ausführung MX-S ist aktuell eine optionale Hochgeschwindigkeitsvariante in Vorbereitung.

Flexibel für hohe Greifkräfte

Mit der Variante MX-L 520 stellt der Hersteller einen mechatronischen Grosshubgreifer für den Hochleistungsbereich zur Verfügung. Dieser bietet mit Greifkräften von 10 bis 40 kN, grossem Backenhub, Vorpositionierung und Spannkrafteinstellung nicht nur höchste Flexibilität, sondern auch maximale Sicherheit durch den Greifkrafterhalt bei Energieausfall. Der maximale Hub pro Backe beträgt 99 mm, die Wiederholgenauigkeit liegt bei +/–0,02 mm.

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Um 360° drehen

Der Einsatz eines induktiven Koppel-Systems ermöglicht bei allen Greifern der Baureihe Motiact eine 360°-Drehung in beide Richtungen. Darüber hinaus bietet die innovative Technologie zur berührungslosen Energie- und Signalübertragung zahlreiche weitere Vorteile. So ermöglichen die induktiven Koppler durch bis zu 5 mm Übertragungsabstand einen flexiblen Einbau. Die Signalübertragung zwischen Steuerung und Greifer erfolgt berührungslos über eine integrierte Schnittstelle und wird weder von der Rotation des Mobilteils noch von Vibrationen oder hohen Drehzahlen beeinträchtigt. Sogar über nichtmetallische Hindernisse hinweg ist eine Datenübertragung möglich. Darüber hinaus kann die stationäre Basiseinheit des Kopplers bei Bedarf auch mit mehreren mobilen Einheiten kommunizieren (Dynamic Pairing).

End of Arm für Roboter

In Kombination mit einem induktiven Koppler sind diese Greifer prädestiniert für den Einsatz EOAT (End of Arm Tooling). Anwender profitieren von einem umfangreichen Produktportfolio, das sich flexibel kombinieren und an die jeweilige Bewegungsaufgabe anpassen lässt.

Eckhard Maurer, Geschäftsführer der SMW-Autoblok Spannsysteme GmbH, Meckenbeuren, erläutert das Produktprogramm: «Durch die Kombination von Mechanik, Elektronik und Software haben wir uns vom konventionellen Spannmittelhersteller zum Hightech-Prozessanbieter gewandelt. Wir haben die Produktbereiche Mechatronik, berührungslose Übertragungstechnik, Sensorik und Software weiter ausgebaut und in der SMW-electronics GmbH gebündelt, um weitere Synergien zu erzeugen.»

(kmu)

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