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Greiferlösung für Innenanlage gesucht
Im Luftstrom der Ringöse, in welche das Werkstück eingetaucht und danach wieder herausgezogen wird, soll die Oberfläche abtrocknen. Beim früher verwendeten Aussengreifer blieb an der Greifstelle stets eine Restfeuchte, auch die Zuverlässigkeit der Metallgreifer liess zu wünschen übrig. Mitte 2012 folge dann die Umstellung auf einen Innengreifer. Dabei handelte es sich um einen Spanndorn, in dessen letztem Drittel sich ein Gummibalg befand, der sich aufblasen liess und so einen Formschluss zum Werkstück herstellte. Was jedoch theoretisch und in einer Testumgebung funktionierte, zeigte in der rauen Produktionsumgebung Schwächen. Der Gummibalg hielt den Anforderungen nicht stand und löste sich regelmässig nach wenigen Wochen auf. In der Folge verlor der Greifer stets die Werkstücke. «Der regelmässige Greiferaustausch verursachte nicht akzeptierbare Kosten», so Bongard. Eine andere Lösung musste also her.
Als der stellvertretende Geschäftsführer von Röhm in der Schweiz, Damiano Casafina, im Haus war, wurde über das Problem diskutiert. Als langjähriger und zuverlässiger Lösungsanbieter für Spannmittel hat Röhm bisher stets Kompetenz bewiesen. Der Greiferbereich von Röhm war auch bekannt. Da es aber keine Standardlösung aus dem Regal gab, passten die Konstrukteure den individuell gestaltbaren Kunststoffgreifer RRMP an die spezielle Anwendung an. Und als im November 2012 ein Greifer montiert wurde, zeigte sich, wie einfach und gut die Lösung war. Zuverlässig und schnell packt ein Kunststoffspanndorn alle elf Sekunden das Werkstück innen und führt es in 21 Wochenschichten sicher durch die Ringöse, bevor es vollständig trocken an einen weiteren Werkstückträger übergeben wird.
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