Automatica 2023: Digitalisiert automatisieren Mit KI klimaneutral und wirtschaftlich produzieren

Von Konrad Mücke 2 min Lesedauer

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Die Messe Automatica informiert über digitale Systeme und Komponenten in der Robotik, der industriellen Bildverarbeitung sowie der Montagetechnik. Digitalisierte Technologien und Künstliche Intelligenz tragen zu einer effizienten, sicheren und nachhaltigen industriellen Produktion bei.

Wird Künstliche Intelligenz die Automatisierung mit Robotern beflügeln? Dazu informieren über 500 Aussteller zur Messe Automatica in München.  (Bild:  Messe München GmbH)
Wird Künstliche Intelligenz die Automatisierung mit Robotern beflügeln? Dazu informieren über 500 Aussteller zur Messe Automatica in München.
(Bild: Messe München GmbH)

Entscheidend wird sein, wie schnell es der Industrie gelingt, das ganze Potenzial digitaler Technologien auszuschöpfen. Zwar sieht eine grosse Mehrheit der Unternehmen Künstliche Intelligenz als Chance, aber nur neun Prozent setzen sie bereits tatsächlich ein. Das ergab eine Studie des Digitalverbands Bitkom, für die 606 Unternehmen ab 20 Beschäftigten aus allen Branchen in Deutschland befragt wurden. 42 Prozent sind sogar der Meinung, den Anschluss verpasst zu haben. Der Präsident des Verbands Bitkom, Achim Berg, relativiert diese Einschätzung: «KI ist immer noch eine junge Technologie. Es gibt keinen Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Wer sich jetzt ernsthaft mit KI beschäftigt, kann sich immer noch Wettbewerbsvorteile erarbeiten.»

Digitalisierung vorantreiben

Trendthemen wie Digitalisierung und KI präsentieren unter anderem Roboterhersteller wie Kuka. Der Augsburger Automatisierungsprofi wird in Verbindung mit seinem über Jahrzehnte aufgebauten Know-how aus dem Anlagenbau den Dome vorstellen. Auf einer Leinwandkuppel können Besucher reale Produktionsanlagen virtuell erleben. Bildverarbeitungssysteme – zu sehen auf den Messeständen von beispielsweise ifm und Cognex – liefern Echtzeitbilder der Umgebung. Aktuelle Varianten lernen mit Hilfe von KI, die Umwelt immer besser zu interpretieren. Das beschleunigt den Automationsprozess nicht nur, es ermöglicht auch auch eine individuelle Anpassung jedes einzelnen Bewegungsablaufs an die aktuellen Gegebenheiten – zum Beispiel bei Pick-and-Place-Prozessen. Eine virtuelle Inbetriebnahme zeigt unter anderem der Roboterhersteller Stäubli. Ein Scara-Roboter wird innert kürzester Zeit anhand eines digitalen Zwillings programmiert, seine Bewegungen werden optimiert. Eine reale Roboterzelle beweist sodann, dass die virtuelle und die reale Roboterzelle übereinstimmend arbeiten.

Mitdenkende Roboter

Eine Reihe weiterer Hersteller, darunter viele innovative Unternehmen wie Micropsi Industries und robominds, beabsichtigen, Standardroboter für KI-Anwendungen zu qualifizieren. Zum Beispiel wird der Hersteller robominds die Elektronik und Software robobrain vorstellen. Diese soll industriellen Robotern menschliche Intelligenz verleihen. Mit einer Grundausstattung und individuell konfigurierten Komponenten stehen – so der Hersteller – praxistaugliche Pakete zur Verfügung, um beispielsweise zu palettieren, zu kommissionieren, Maschinen zu be- und entladen sowie Proben im Labor zu positionieren. (kmu) SMM

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