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50 Jahre GIS-Elektrokettenzüge Mit Schweizer Innovationskraft in die Zukunft

Redakteur: Silvano Böni

>> Im Rückblick auf drei Generationen Elektrokettenzüge wird klar, weshalb die Firma GIS AG zu einem führenden Hersteller von Elektrokettenzügen wurde: die überzeugende Schweizer Produktqualität gepaart mit hoher Funktionalität. Diese soll auch in Zukunft ein Garant dafür sein, um auch weltweit erfolgreich zu bleiben. Im Gespräch zeigen der Geschäftsführer Ivan Muri und sein Verkaufs- und Marketingleiter Erich Widmer auf, dass stetige Innovation und Inhouse-Produktion hierbei wichtige Erfolgsfaktoren sind.

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Ivan Muri, Geschäftsleiter der GIS AG (rechts), und sein Verkaufs- und Marketingleiter Erich Widmer freuen sich über die Fertigstellung einer kundenspezifischen Krananlage mit zwei GCH-Elektrokettenzügen der dritten Generation.
Ivan Muri, Geschäftsleiter der GIS AG (rechts), und sein Verkaufs- und Marketingleiter Erich Widmer freuen sich über die Fertigstellung einer kundenspezifischen Krananlage mit zwei GCH-Elektrokettenzügen der dritten Generation.
(Bild: GIS)

Bereits vor 50 Jahren, also 1963, brachte die GIS AG den ersten, selbst entwickelten und gefertigten Elektrokettenzug auf den Markt. Mit seinen Produkten im Bereich der Präzisionsmechanik war das Unternehmen bereits zu diesem Zeitpunkt zum Inbegriff für Qualität und Zuverlässigkeit geworden. Ivan Muri, der heutige Geschäftsführer, gibt einen kurzen geschichtlichen Überblick: «Mit Traglasten bis zu 3000 kg erfolgte der Einsatz der ersten Generation HZ damals vorwiegend in Industrie und Gewerbe. Selbst heute noch sieht man diesen zuverlässigen Helfer manchenorts im harten Praxiseinsatz. Sein Nachfolger, das Modell EM, erweiterte den Traglastenbereich bis 5000 kg. Synchronkettenzüge für synchrones Heben von zwei Laststrängen, Spezialausführungen für explosionsgefährdete Räume oder die gedrängte Bauart für Räume mit besonders engen Platzverhältnissen ergänzen das Sortiment. Mit der dritten Generation GCH (GIS Chain Hoist) demonstrierte die Schweizer Herstellerin ihre Kernkompetenz im Bereich der Hebezeuge.»

In schwindelerregender Höhe

«Nun konnten wir völlig neue Märkte erschliessen», erklärt der Verkaufs- und Marketingleiter Erich Widmer und führt hierzu zwei Beispiele an: «Werkzeuge und Ersatzteile für den Unterhalt von Windkraftwerken werden heute bei namhaften Herstellern mit unseren Elektrokettenzügen in schwindelerregende Höhen bis 150 m transportiert. In der Unterhaltungsindustrie findet man immer häufiger GIS-Kettenzüge. Als Festinstallationen im Hauptbahnhof in Zürich oder im Opera House in Sydney, aber auch für den mobilen Einsatz auf Konzerttourneen, unsere Produkte werden in diesem Marktsegment zunehmend verwendet und geschätzt.» Ivan Muri ergänzt: «In der Unterhaltungsindustrie gelten besondere Sicherheitsanforderungen, denen wir aufgrund des modularen Aufbaus unserer Kettenzüge gut nachkommen können.»

Der Schweiz treu bleiben

Wieso ist die GIS AG als Schweizer Hersteller von Elektrokettenzügen in einer führenden Position? «Die Betriebssicherheit unserer Produkte, deren hohe Funktionalität sowie die Ersatzteilversorgung, mit einem weltweiten Netz von Partnern, bilden die Basis unseres Erfolges», schildert Erich Widmer: «Das Anwendungsgebiet vergrössert sich laufend und die Variantenvielfalt nimmt damit zu.» Ivan Muri fügt an: «Damit erhöht sich auch der Entwicklungsaufwand, denn die Produktlebenszyklen nehmen kontinuierlich ab. Unsere vierte Generation wird noch modularer aufgebaut sein. Dies ermöglicht es uns, die Investitionssicherheit zu erhöhen, und wir werden noch flexibler auf künftige Entwicklungen reagieren können. Die Markteinführung erfolgt schrittweise ab 2014», und er präzisiert: «Auch in Zukunft wird GIS in der Schweiz entwickeln und produzieren. Mit Lieferanten aus dem Inland und dem umliegenden Ausland sorgen wir für hohe und gleichbleibende Qualität, so wie es unsere weltweiten Kunden von uns erwarten.» <<

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