Fass- und Behälterreinigung Mobile Fass- und Behälterreinigungsanlage für Preisbewusste

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Eine neue mobile Fass- und Behälterreinigungsanlage erfüllt den Wunsch nach einem System für das untere und mittlere Preissegment.

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Die neue Simoflex LC Fass- und Behälterreinigungsanlage ist mobil und spart damit Platz im Betrieb. (Bild: Bolz Intec)
Die neue Simoflex LC Fass- und Behälterreinigungsanlage ist mobil und spart damit Platz im Betrieb. (Bild: Bolz Intec)

Fässer und Behälter wirtschaftlich reinigen – diesen Wunsch seiner Kunden erfüllt Bolz Intec mit der neuen Simoflex Low Cost. Die Reinigungsanlage für das untere und mittlere Preissegment hatte Premiere auf der Powtech und hat nach Aussagen des Unternehmens, bereits erfolgreiche Praxistests beim Kunden absolviert. Die mobile Edelstahlanlage verfügt über ein Spritz-Reinigungssystem und einen Drehkorb und eignet sich für die Reinigung von Fässern, offenen Behältern sowie kleinen bis mittelgroßen Bauteilen im Innen- und Außenbereich.

Die Bauweise sei robust und kompakt und die Handhabung einfach, betont Bolz Intec. Standardmäßig ist die Anlage mit einem Düsenrohr- inkl. Strahldüsensystem ausgestattet. Hinzu kommen Wassermangelsicherung, elektrische Beheizung und elektrischer Drehkorbantrieb. Der Wasserdampf wird automatisch abgesaugt, und die Waschpumpen sind mit leistungsfähigen Aggregaten ausgestattet. Optional erhältlich sind Features wie Schütz- oder programmierbare Elektroniksteuerung, ein Mehrkammer-Reinigungssystem, eine Teleskopdüse, ein Einschiebegestell sowie ein automatischer Spülmediumzulauf und eine automatische Reinigungsmitteldosierung.

Und so funktioniert’s

Die Funktionsweise des Reinigungssystems ist schnell erklärt: Die erwärmte Reinigungsflüssigkeit wird über Flach- und Sonderstrahldüsen mit hoher Geschwindigkeit und hohem Volumenstrom auf die Bauteiloberfläche gespritzt. Die Anordnung der Düsenrohre und Düsen kann auf die zu reinigenden Bauteile angepasst werden.

Das Reinigungsgut wird während des Reinigungsvorganges im Drehkorb gegen die Spritzrichtung gedreht. Reinigung und Trocknung erfolgen im geschlossenen Behälter. Verunreinigungen der Reinigungsflüssigkeit werden in Siebkörben aufgefangen, ölige Bestandteile werden durch einen Skimmer entfernt. Dadurch werden die Standzeit der Reinigungsflüssigkeit erhöht, die Umwelt geschont und vor allem Kosten und Zeit eingespart.

Der Reinigungsvorgang dauert zwischen einer bis fünf Minuten, je nach Verschmutzungsgrad. Die Vortrocknung erfolgt durch Dampfabsaugung. Die Beladehöhe beträgt etwa 930 Millimeter, die zulässige Korbbelastung liegt bei 150 Kilogramm. Der Spritzdruck beträgt fünf bar, die Heizleistung sechs Kilowatt. Die Pumpenförderung liegt bei 300 Litern pro Minute.

Als Vorteile der Anlage hebt der Apparatebauer ihre Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit hervor, die einen schnellen Return-on-Investment versprächen, die sichere Arbeitsplatzhygiene und die hohe Reinigungskraft. Gewährleistet seien auch sichere Betriebsabläufe und eine ergonomische Arbeitsweise.

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