Modulare Palettierer für individuelle Lösungen

Redakteur: Redaktion SMM

Neben der taktorientierten Bereitstellung müssen Rohteile, Halbfabrikate oder Bauteile schonend, geordnet und in vorgegebener Lage dem Montageplatz oder der Maschine zugeführt beziehungsweise entnommen werden. Für diese Aufgaben bieten die verschiedenen Palettierer der IEF Werber GmbH dank Modulbauweise und einer Reihe von Zusatzfunktionen individuelle Lösungsmöglichkeiten.

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oe. Mit sechs modularen Palettierern in unterschiedlichen Bauformen und Automatisierungsgraden sowie mit vielfältigen Zusatzfunktionen bietet der Automatisierungs- und Handhabungsspezialist IEF Werner viele Varianten, um das Produkthandling den jeweiligen betrieblichen Gegebenheiten anzupassen. Für alle Anwendervorgaben wie etwa Palettengrösse und -gewicht, manueller oder automatischer Arbeitsablauf, Platzbedarf, Beladung von vorne oder von der Seite, Einbindung in automatische Montageabläufe oder Einsatz als Stand-alone-Gerät erlauben die Modulbauweise und industriebewährte Komponenten ein bedarfsorientiertes Palettierkonzept mit überzeugendem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Neben der taktgerechten Anlieferung müssen die Paletten schonend, korrekt geordnet und mit definierter Lage dem Montageplatz beziehungsweise der Maschine zugeführt werden. Diese Vorgabe ist von besonderer Bedeutung, wenn die Teile über ein Transportband zugeführt oder von dort entnommen werden. Darüber hinaus müssen die Palettierer auch versetzt angeordnete Paletten oder besonders empfindliche Teile handhaben können sowie verschiedene Automatisierungsfunktionen aufweisen. IEF-Palettierer verfügen deshalb über verschiedene Einrichtungen und Zusatzausrüstungen, die ein störungsfreies, automatisches Abarbeiten der Palettenstapel sowie das Einbinden zusätzlicher Arbeitsgänge ermöglichen.

Zusatzfunktionen für individuelle Palettieraufgaben

Besonders bei kleinen oder bruchgefährdeten Teilen empfiehlt sich, die dafür konzipierten Greifer vor Überlastungen und Kollisionen zu sichern. So beispielsweise beim Aufclipsen von Metallblechen (Clips) auf einen Glaskolben. Der Greifer für die Metallbleche - er arbeitet hier ohne Sensorik - verfügt über eine mechanische Crash-Sicherung in der Z-Achse. Sie stoppt automatisch die Zustellbewegung beim Überschreiten des Hubs oder des zulässigen Drucks.

Eine weitere Option ermöglicht das Palettieren mit integriertem und kontrolliertem Fügen. Bei der Montage automatischer Positionseinsteller von Lordosenstützen für Autositze beispielsweise entnimmt der Greifer des Palettierers die Steuerplatine aus der Palette und positioniert sie auf einem Druckbehälter. Danach werden Platine und Behälter durch Fügen miteinander verbunden. Die Fügekraft wird von einem Kraftsensor überwacht. Sein I/O-Signal löst den weiteren Ablauf aus.

Für höher automatisierte Palettieranlagen mit mehreren Greifern sind automatische Werkzeugwechseleinrichtungen lieferbar. Sie ermöglichen das automatische Einwechseln der verschiedenen Greifer, beispielsweise aus einem Werkzeugmagazin, und schaffen so die Voraussetzungen für mannloses Arbeiten.

Eine weitere Lösung erlaubt die Palettenbereitstellung ohne Nebenzeiten. Hierzu stellt der Palettierer beim Abarbeiten einer Palette jeweils bereits die nachfolgende bereit. Der Palettenwechsel beeinflusst zwar die Nebenzeit, aber dank der Funktionsüberschneidung wird für die Bereitstellung der Palette keine weitere Zeit benötigt. Ein nahtloser Paletten- oder auch Typenwechsel ist damit realisiert.