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Interview mit Matthias Knoll
Matthias Knoll, Geschäftsführer der Knoll Maschinenbau GmbH, ging auf Fragen des SMM ein.
SMM: Herr Knoll, wie gross ist Ihr Exportanteil, wie viel davon geht in die Schweiz und an wen?
Matthias Knoll: Unsere OEM-Kunden exportieren 2/3 ihrer Produktion und somit ist unser Exportanteil identisch. Mit einem Anteil von 10 % ist die Schweiz unser wichtigster direkter Exportmarkt. Kunden sind namhafte Werkzeugmaschinenhersteller und Endkunden.
Seit wann bearbeiten Sie den Schweizer Markt?
M. Knoll: Praktisch seit Firmengründung Anfang der Siebzigerjahre bestehen die ersten Kontakte. Mein Vater weilte oft und gerne in Ihrem Land.
Der Produktionsbereich mit über 50 000 m2 Fläche fällt durch grosse helle Hallen und moderne Arbeitsplätze auf. Sind die Erweiterungen jetzt abgeschlossen?
M. Knoll: Nein. Unser Masterplan 2015 sieht neue Erweiterungen vor. Soeben haben wir die neue Versandhalle bezogen. In Kürze erstellen wir einen Neubau mit einer Produktionsfläche von ca. 7500 m2. Hier investieren wir in eine neue Halle, ein Blechzentrum und eine moderne Bandmontage.
Sie beschäftigen über 800 Mitarbeiter. Wie gross ist der Anteil der Auszubildenden?
M. Knoll: Wir bilden derzeit 85 Lehrlinge aus, u.a. Elektroniker, Mechatroniker, Industriemechaniker, Maschinen- und Anlagenführer, Fachlagerist, Industriekauffrau/mann, Technischer Produktdesigner, Fachinformatiker und verschiedene Bachelor-Studenten. Das deutsche duale Bildungssystem, d.h. Betrieb/Schule, Schule/Betrieb hat sich hier bestens bewährt. Aufgrund des demografischen Wandels – auch wir werden künftig weniger junge Leute rekrutieren – werben wir praktisch über das ganze Jahr praxisnah in Schulen, Hochschulen und Messen und im eigenen Unternehmen für den Nachwuchs. <<
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