Neu definierte Grenze des <br/>Lichtbogenschweissens
Die neue innovative Technologie CMT Advanced übertrifft die bisher beispielhafte Alleinstellung der CMT-Technologie deutlich. Neben den teilweise revolutionären technologischen Fortschritten betrifft dies vor allem den Anwendernutzen. Einige markante Aspekte sind das Fügen noch dünnerer Bleche,
das Überbrücken grosser, variabler Spalten und als Ergebnis qualitativ hochwertige, nahezu spritzerfreie Nähte – auch bei widrigen Randbedingungen. Zwei Prozessvarianten bieten differenzierte Gestaltungsmöglichkeiten.
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CMT Advanced erweitert die Möglichkeit, dünne und dünnste Bleche äusserst spritzerarm per Schweissen beziehungsweise Löten zu verbinden. Im Fokus sind Anwendungen, die einen geringen, flexibel einstellbaren Wärmeeintrag verlangen. Die Erweiterungen beziehen sich aber vor allem auf die Möglichkeiten und die Qualität der Verbindungen. So lassen sich wesentlich grössere und vor allem auch in ihrer Grösse variierende Spalte qualitativ hochwertig verbinden. Die neue Technologie erlaubt markant höhere Drahtvorschubgeschwindigkeiten und damit gleichfalls höhere Abschmelzleistungen bei gleichem Energieeintrag. Der Anwender profitiert über grössere und präzisere Einstellfenster von der wesentlich besseren Führung und Kontrolle des Schmelzbades. Zusätzliche interessante Anwendungen basieren auf der geringen Aufmischung des Grundwerkstoffes. Deshalb lassen sich Mischverbindungen, beispielsweise aus Stahl mit Aluminium, oder Oberflächenbeschichtungen noch wirtschaftlicher herstellen.
Innovative Spaltüberbrückung
Drei Beispiele demonstrieren einige der innovativen Nutzen. Als Erstes die extreme Spaltüberbrückung (Bild 1). Beim Schweissen der Grundwerkstoffe aus AlMg3 mit dem Zusatzwerkstoff AlSi5 von 1,2 Millimeter Drahtdurchmesser beträgt die Geschwindigkeit 60 Zentimeter pro Minute. Ohne Pendelbewegung überbrückt der Prozess CMT Puls Advanced dabei einen zwei Millimeter breiten Spalt zwischen zwei je zwei Millimeter dicken Blechen und erzeugt eine vorbildliche Nahtoptik.
Das zweite Beispiel zeigt eine Überlappverbindung (Bild 2) aus 2,0 Millimeter dicken Blechen mit identischen konstanten Parametern wie im ersten Beispiel, aber mit einem variablen Spaltmass zwischen 0,0 und 2,5 Millimeter. Der Schweissprozess läuft trotz des unterschiedlichen Spaltes, ohne die Einstellparameter zu verändern, über die gesamte Fügelänge ohne Prozessinstabilitäten ab.
Im dritten Beispiel (Bild 3) betragen bei sonst gleichen Parametern die Blechdicken 0,8 Millimeter. Der Spalt ist durchgehend 1,3 Millimeter gross. Auch hier erzeugt der Prozess CMT Advanced eine durchgehend gleichmässige Naht in sehr ansprechender Optik.
