Fehlererkennung im Produktionsprozess Neue Perspektiven in der Oberflächeninspektion

Redakteur: Luca Meister

Firmen zum Thema

(Bild: Zeiss)

Ein Grossteil der Fehler, die im Produktionsprozess entstehen können, sind im frühen Stadium der Herstellung nahezu unsichtbar. Erst nach späteren Bearbeitungsschritten wie der Lackierung treten diese minimalen Oberflächendefekte optisch in Erscheinung. Die Nachbearbeitung von Fehlstellen, die sich prozessübergreifend fortpflanzen, stellt einen hohen Personal- und Zeitfaktor dar, der die Wirtschaftlichkeit des Herstellungsprozesses erheblich beeinflussen kann. Die Kosten zur Fehlerbehebung steigen mit dem Fortschritt innerhalb des Produktionszyklus dabei dramatisch an: vom Presswerk über den Rohbau und die Lackierung bis hin zur Montage. Mit dem Oberflächeninspektionssystem «Abis II» können Oberflächendefekte direkt an dem Produktionsschritt aufgedeckt werden, an dem sie entstehen. Die Systeme können in unterschiedlichen Ausbaustufen und Anlagenkonzepten eingesetzt werden. Sie erfassen Fehler auf dem Bauteil schnell, sicher und hochgenau. Aufwändige Nacharbeiten werden somit in Prozessschritten, wie z.B. am Finish-Band auf ein Minimum reduziert. Zum Einsatzbereich zählen routinemässige Audits in konstanten zeitlichen Abständen mit einer produktionsnahen Offline-Anlage sowie die vollautomatisierte Inline-Prüfung von Bauteilen am Ende einer Pressenstrasse.

(ID:44123612)