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Optimierung des Materials je nach Anwendung
Die zweite wichtige Kategorie von Ultrahartstoffen für Gebr. Bräm AG sind die Hartmetalle. Hier ist die Geschichte schon etwas weiter geschrieben. Über Jahrzehnte haben die Hartmetallhersteller die Materialien so angepasst, dass die funkenerosive Bearbeitung möglichst wenig Schäden an den Randzonen hinterlässt. Heute sind die modernsten Erosionsmaschinen mit Ölbad technologisch in der Lage, diese Materialien absolut prozesssicher zu bearbeiten. Es braucht aber immer noch sehr viel Erfahrung bei der Bearbeitung dieser Materialien, der Teufel steckt wie immer im Detail.
Die Hartmetallhersteller können aber nun einen weiteren, wichtigen Schritt machen: Weg vom Kompromiss der Bearbeitbarkeit, hin zur Optimierung des Materials je nach Anwendung. «Wir sehen für die nächsten Jahre ein grosses Potential für eine deutliche Verbesserung der Standzeiten von Hartmetall-Bauteilen. Wir können Hartmetall heute prozesssicher mit Fräsen, Erodieren, Schleifen und Polieren in Form bringen und können jeweils die best geeignete Sorte einsetzen – ohne Kompromisse», meint Martin Bräm.
Hält aufgrund von hoch abrasiven mechanischen oder chemischen Prozessen selbst nickelgebundenes Hartmetall den Anforderungen nicht Stand, so hat Gebr. Bräm AG immer noch die Möglichkeit, auf die leitende Keramik auszuweichen. Ein Ziel konnten die Fertigungsprofis von Gebr. Bräm AG noch nicht realisieren: das elektrochemische Bearbeiten (Precise ECM) von Hartmetall und leitender Keramik.
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