Thyssenkrupp Rothe Erde liess bewährte Starrag-Technik optimieren Nummer sieben setzt neue Massstäbe

Von Dipl.-Ing. Nikolaus Fecht 2 min Lesedauer

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Wenn es um Windkraft geht, dreht sich alles nicht nur um Energie, sondern auch um Präzision auf höchstem Niveau. Daher entschied sich Thyssenkrupp Rothe Erde zum siebenten Mal für eine Starrag-Vertikal-Dreh-Schleifmaschine Dörries Contumat, die nicht zuletzt dank Feedback vom Shopfloor noch weiter verbessert wurde.

Gelungenes Feedback: Betriebsschlosserin Laura Patrzek und Maschinenbediener Walerij Fabrizius checken den völlig überarbeiteten Schleifsupport.(Bild:  Starrag/Ralf Baumgarten)
Gelungenes Feedback: Betriebsschlosserin Laura Patrzek und Maschinenbediener Walerij Fabrizius checken den völlig überarbeiteten Schleifsupport.
(Bild: Starrag/Ralf Baumgarten)

«Die Grösse einer Innovation misst sich am Fortschritt, den sie bringt», sagt Hubert Erz, Senior Consultant Sales Renewables bei Starrag. Das trifft auch auf eine neue Investition von Thyssenkrupp Rothe Erde zu. Das Unternehmen, bekannt als globaler Vorreiter in der Herstellung von Grosswälzlagern für Windkraftanlagen, hat seine Produktionskapazitäten mit einer technisch überarbeiteten Maschine aufgestockt: Die anspruchsvolle Endbearbeitung der Lager übernehmen nun insgesamt sieben Vertikal-Dreh-Schleifmaschinen Dörries Contumat.

Wenn die Maschine mitwächst …

Die grundlegende Maschinenkonfiguration des Neulings entspricht dem Vorgängermodell Dörries Contumat VC 6300/500 MC F, das sich seit 2021 im Einsatz bewährt hat. Starrag hat auf Kundenwunsch unter anderem das Portal grösser ausgelegt. Kundenbetreuer H. Erz: «Die Maschine lässt sich in der Grösse anpassen. Sie passt damit zum aktuellen Trend zu grösseren Windkraftanlagen und Wälzlagerringen.»

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Ausserdem wurden die Supports völlig überarbeitet. Dazu ein Blick auf ein unscheinbares Detail – allerdings mit enormer Wirkung: Der Dreh-/Bohr-Support auf der rechten Seite erhielt statt einer separaten Motorbohrspindel zentral zwischen den beiden Drehwerkzeugaufnahmen eine integrierte Bohrspindel mit HSK-100A-Werkzeugaufnahme. Das Plus: Das Unternehmen kann auf ein zusätzliches Bohraggregat verzichten, weil sich die modularen Drehwerkzeuge der Grösse KM63 und die rotierenden HSK-100-Werkzeuge direkt aus einem Pick-up-Magazin aufnehmen lassen.

Mit den optimierten Supports setzt die Maschine neue Standards in der Präzisionsfertigung und passt sich flexibel an die steigende Nachfrage nach grös­seren Komponenten für Windkraftanlagen an. «Diese Maschine ist für uns ein wichtiger Schritt, um mit den Herausforderungen und der Entwicklung am hart umkämpften Windenergie-Markt Schritt zu halten», freut sich H. Erz.

Wünsche vom Shopfloor berücksichtigt

Für Verbesserungen sorgten auch Vorschläge von Mitarbeitern, die Tag für Tag die Maschinen bedienen. Der Neuling erhielt beispielsweise einen deutlich optimierten, universell einsetzbaren Abrichter. Nun können Maschinenbediener den Abrichtprozess exakt auf die jeweilige Schleifoperation einstellen. Es ist derart direktes Feedback vom Shopfloor, das Starrag immer wieder hilft, kontinuierlich besser zu werden. «Wir hatten bei dieser Maschine ein Ohr für die Bediener und konnten so Verbesserungen umsetzen, die den Unterschied ausmachen», erklärt Kundenbetreuer H. Erz. «Nicht nur die Chef­etage, sondern auch die Maschinenbediener Eduard Abt und Walerij Fabrizius äusserten sich positiv und zufrieden.» (neu)

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