MIG-Schweissen

Oerlikon-Schweisstechnik: Neues MIG-Verfahren «Spray-Modal» für Aluminium-Werkstoffe

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Gepulster Sprühlichtbogen

Im Gegensatz zum MIG-Impulslichtbogen-Prozess, bei dem pro Puls nur ein Tropfen abgeschmolzen wird, wurde der modulierte Sprühlichtbogen so entwickelt, dass er das Schweissbad aufwühlt. Tests haben gezeigt, dass ein normaler Sprühlichtbogen und ein modulierter Sprühlichtbogen gleichartige Schweissperlen produzieren. Die Verbesserungen wurden durch Röntgentests ermittelt. Die Porenbildung wurde bei zwei sicheren Prozessen unter der Verwendung von verschmutztem Schutzgas untersucht.

Merkliche Verringerung der Porosität

Versuche mit unterschiedlichen Signalformen (Sinus, Dreieck und Rechteck) und unterschiedlichen Drahtvorschubgeschwindigkeiten wurden durchgeführt. Das Rechtecksignal erwies sich hierbei hinsichtlich der Schweiss-Ergebnisse als das beste Signal. Der optimale Bereich der Frequenz liegt zwischen 30 und 60 Hertz. Im Schweissgeschwindigkeitsbereich von 25 bis 45 Zentimeter pro Minute zeigt der modulierte Sprühlichtbogen eine merkliche Verringerung der Porosität. Bei vorgegebener Drahtvorschubgeschwindigkeit ist es möglich, unter unterschiedlichen Bedingungen zu schweissen, was Lichtbogenlänge sowie konstanten oder pulsierenden Strom betrifft. Bei der Modulation des Schweissstromes tritt die geringste Porenbildung auf, unabhängig von der Verschmutzung des Schutzgases. <<

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