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Effiziente Reinigung Optimale Reinigung für hohe Ansprüche

| Redakteur: Anne Richter

>> Die Firma Fibro GmbH, Hersteller hochpräziser Normalien, setzt zur Reinigung eine Reinigungsanlage der Firma Adunatec ein. Die mit einer automatischen Beschickungseinheit versehene 3-Bad-Kammerreinigungsanlage Aduna K100 ist im 2-Schicht-Betrieb im Einsatz. Mehr als 30 000 Werkstücke mit einem Stückgewicht zwischen einem Gramm und fünf Kilogramm durchlaufen täglich diesen Reinigungsprozess.

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Mehr als 30 000 Werkstücke durchlaufen täglich im 2-Schicht-System die Anlage von Adunatec.
Mehr als 30 000 Werkstücke durchlaufen täglich im 2-Schicht-System die Anlage von Adunatec.
(Bild: Adunatec)

ari. Die Fibro GmbH, ein Unternehmen mit 700 Mitarbeitern weltweit, produziert in den Werken Weinsberg und Hassmersheim in Deutschland ein breites Produktspektrum hochpräziser Normalien. Qualität, Lieferzeit und Service werden im Unternehmen grossgeschrieben. Der Einsatz bester Rohstoffe, die Verarbeitung ausschliesslich auf Maschinen namhafter Hersteller, die hundertprozentige Endkontrolle aller produzierten Teile und der Versand über ein hochmodernes Logistikzentrum führt dazu, dass Fibro-Normalien für höchste Präzision und Verfügbarkeit stehen. Zur Reinigung der hochpräzisen Bauteile wurde im Werk Weinsberg in die Neuanschaffung einer Reinigungsanlage investiert.

Hohe Reinheitsanforderungen an die Werkstücke

Den Zuschlag erhielt der regional ansässige Reinigungsanlagenhersteller Adunatec GmbH. Seit Frühsommer 2012 ist die mit einer automatischen Beschickungseinheit versehene 3-Bad-Kammerreinigungsanlage Aduna K100 im 2-Schicht-Betrieb im Einsatz.

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Mehr als 30 000 Werkstücke mit den Abmessungen D: 0,3 mm bis 150 mm und L: bis zu 500 mm sowie einem Stückgewicht zwischen einem Gramm und fünf Kilogramm durchlaufen täglich im Werk diesen Reinigungsprozess. Zudem werden die einzelnen Produkte innerhalb des Produktionsprozesses bis zu siebenmal zwischengereinigt. Die Präzisionsteile werden vornehmlich aus HSS/PM-Stählen, Werkzeugstählen oder Einsatz-/Vergütungsstählen hergestellt. Die mechanische Bearbeitung beinhaltet die Produktionsschritte Drehen und Schleifen. Verschmutzungen entstehen durch Metallspäne, Schleifrückstände, Öle und Kühlschmierstoffe. Vor der Endkontrolle und Auslieferung an die Kunden müssen die Normalien spänefrei, trocken, metallisch blank und vollständig fleckenfrei sein.

Zuverlässige Lösung mit patentierter Spritzfunktion

Die Anforderungen an die Anlagentechnik sind mannigfaltig. Um die Reinheitsanforderungen einhalten zu können, ist der Einsatz unterschiedlicher Technologien notwendig. Da es sich um teilweise sehr kleine und filigrane Werkstücke handelt, die als Schüttgut im Korb-in-Korb-Verfahren gereinigt werden, kommt neben der standardmässig eingebauten und patentierten Spritzfunktion sowie den gleichfalls im Standard erhältlichen oszillierenden Sprühstrahlen die Druckflut-.beziehungsweise Spritzflutfunktion bei vollständig gefüllter Reinigungskammer sowie Ultraschall zum Einsatz.

Diese patentierte Spritzfunktion garantiert den geringstmöglichen Abstand zwischen Werkstück und Düsenstock und ermöglicht somit höchste Energieeffizienz sowie sehr gute Reinigungsergebnisse beim Abreinigen der Teile. Die oszillierenden Sprühstrahlen treffen in unterschiedlichsten Winkeln auf die Bauteiloberflächen auf und reduzieren somit die Sprühschatten, welche bei starr im selben Winkel auftreffenden Sprühstrahlen oftmals entstehen, um ein beträchtliches Mass. Bei Werkstücken, die in grossen Mengen als Schüttgut gereinigt werden, ist die Druckflut-/Spritzflutfunktion unabdingbar.

Die zu reinigenden Teile befinden sich vollständig im Reinigungsmedium. Über den Injektionsdüsenstock (Druckfluten) oder die Düsenstöcke an der Korbaufnahme (Spritzfluten) wird das Reinigungsmedium mit 6 bar Druck in die vollständig gefüllte Reinigungskammer eingebracht. Das Medium durchspült auf diese Weise komplizierte Geometrien ebenso wie grosse Mengen an kleinen Werkstücken, die als Schüttgut gehandelt werden und deren Packdichte entsprechend gross ist. Um eine vollständig metallisch blanke Oberfläche zu erreichen, haben die Vorversuche im Technikum ergeben, dass der Einsatz von Ultraschall sehr gute Ergebnisse erzielte. Der in die Anlage integrierte Ultraschallprozess mit einer Leistung von 40 kH kann – je nach Anforderung – über drei Stufen geregelt werden. In Kombination garantieren diese vier Reinigungstechnologien metallisch blanke, späne- und ölfreie Fibro-Normalien.

Infrarot für bessere Trocknungsleistung

Die Forderung «fleckenfrei» wird über eine sehr gute Badpflege via Feinfiltration und Ölabscheidung realisiert. An dieser Stelle partizipiert die Fibro vom Know-how des Anlagenherstellers Adunatec, der als Tochterunternehmen eines grossen Lohnreinigers über umfangreiche Erfahrungen in der täglichen Anwendung verfügt. Die Trocknung der Werkstücke erfolgt über eine Vakuumtrocknung. Speziell während des Trocknungsvorgangs sehr kleiner Werkstücke wird Wärme durch Infrarot in den Prozess eingebracht, um aufgrund der fehlenden Eigenwärme der Bauteile die Trocknungsleistung zu erhöhen.

Optimale Reinigungsergebnisse im 2-Schicht-Betrieb

«Die Reinigungsergebnisse im 2-Schicht-Betrieb halten, was die Vorversuche beim Anlagenhersteller versprochen haben», so Werner Göldenboth, Normalienfertigung, Fibro Weinsberg. Denn neben der Qualität der Anlage sowie der Kommunikation und Betreuung durch das Team der Adunatec haben, laut Herrn Göldenboth, die sehr guten Reinigungsergebnisse in der Versuchsphase den Ausschlag für die Beschaffung der Aduna-K100-Kammerreinigungsanlage gegeben. <<

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