Proalpha übernimmt mit Enit einen Anbieter von Monitoring- und Steuerungssystemen für den Energieverbrauch von Unternehmen und kann damit Lösungen für ein unternehmensweites und produktionsnahes Energiemanagement in sein Portfolio integrieren.
Mit der Übernahme von Enit hat Proalpha jetzt auch Lösungen für ein unternehmensweites und produktionsnahes Energiemanagment in seinem Portfolio.
(Bild: stock.adobe.com)
Die Proalpha Unternehmensgruppe, eine der führenden Anbieter von ERP+ Softwarelösungen für die mittelständische Fertigungsindustrie, übernimmt mit Enit einen Experten für Energiemanagement und CO2-Tracking und bringt mit der Integration des Leistungsportfolios inklusive Cloud-Services von Enit die Erweiterung des ERP+ Portfolios weiter voran. Damit kann Proalpha seine Kunden bei der Bewältigung steigender Energiepreise und Nachhaltigkeitsregulierungen durch Bundes- und EU-Behörden unterstützen. Laut Unternehmensangaben setzt die Übernahme von Enit die Proalpha-Akquisitionsstrategie konsequent fort und soll die Position des Unternehmens in einem vor allem für Kunden aus dem produzierenden Gewerbe mittlerweile geschäftskritischen Bereich – dem Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement stärken.
Enit mit Sitz in Freiburg unterstützt als führender Anbieter für Energiemanagement und CO2-Tracking Unternehmen – nicht zuletzt in der industriellen Fertigung – dabei, Transparenz über Energieflüsse im Unternehmen zu schaffen und den Energieverbrauch zu optimieren. Das Unternehmen ist 2014 aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hervorgegangen und verfügt dementsprechend über umfangreiches Know-how im Bereich erneuerbare Energien und Energiemanagement. Heute nutzen rund 200 Unternehmen, insbesondere aus dem Mittelstand, die Services und Produkte von Enit.
«Proalpha und Enit betreuen bereits gemeinsame Kunden wie etwa Wipotec und die SFB Gruppe – darauf wollen wir aufbauen und den Kundenstamm kontinuierlich deutlich ausbauen» so Marine Gurzadyan, Leiterin Corporate Development & Strategie und Mitglied der Geschäftsführung bei der Proalpha Unternehmensgruppe. «Unsere Anwender werden durch die Expertise und Leistungen von Enit von einer optimierten Energieeffizienz profitieren und in die Lage versetzt, auf die sich stetig weiterentwickelnden Anforderungen durch Behörden auf Landes-, Bundes- und Europa-Ebene adäquat zu reagieren.»
«Zusammen mit der Proalpha Gruppe werden wir Enits Impact auf sinnvolle Nutzung von Energiequellen im Industriebereich noch einmal deutlich steigern», erklärt Kai Klapdor, Mitgründer und Co-CEO von Enit. «Das Thema Energiemanagement rutscht aktuell durch starke Treiber immer weiter nach oben auf den Prioritätenlisten der Geschäftsführer. Wer sich jetzt nicht ausgiebig mit seinem Energiemanagementsystem befasst, wird in Kürze Probleme bekommen. Wir freuen uns auf die nächsten Mittelständler, denen wir gerne in unseren Kernthemen kW, kWh und CO2-Äquivalenten dabei helfen, unser EMS als ihren Wettbewerbsvorteil zu nutzen.»
ERP-Systeme als Data-Hub für unternehmensweites Energiemanagement
Die Lösungen von Enit fliessen direkt in das ERP+ Portfolio von Proalpha ein und ermöglichen somit ein durchgängiges Energiemanagement für alle Belange mittelständischer Unternehmen. «Ob Finanzen, Vertrieb, Einkauf, Produktion oder Services – ein professionelles Nachhaltigkeitsmanagement hilft dabei, den unternehmensweiten Energiebedarf und CO2-Fussabdruck zu erfassen, zu steuern und zu dokumentieren», so Gunnar Schug, Head of Advanced Analytics bei der Proalpha Group. «Ein ERP-System bildet hierfür die Basis, denn die darin vorhandenen Daten ermöglichen, dank einer hochintegrierten Energiemanagementlösung wie der von Enit, ein kontinuierliches CO2-Tracking, die Erarbeitung und Umsetzung von Reduktionsstrategien sowie die Überwachung der Emissionsentwicklung im eigenen Unternehmen. Damit adressieren wir für unsere Kunden zukunftsentscheidende Themen bezüglich ihrer Geschäftsentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit.»
Energiemanagement wird zum Erfolgsfaktor
Industrie- und Gewerbebetriebe haben in Deutschland einen Anteil von gut 40 Prozent am gesamten Energieverbrauch. Eine Reduzierung der Schadstoffe im Unternehmen führt zu einer geringeren Belastung für die Umwelt, stellt die Einhaltung rechtlicher Verpflichtungen sicher und zahlt sich durch geringere Ausgaben für Energie umgehend aus. Unternehmen können ihre Energieeffizienz durch Standards und Zertifizierungen wie ISO 50001, ISO 14001 oder EMAS verbessern. Die Identifikation und Quantifizierung aller relevanten Energieströme in einem Unternehmen, wie sie Enit anbietet, führt zu einer hohen Verbrauchstransparenz. So können sowohl strategische als auch operative Entscheidungen im Bereich der Energieeffizienz zielsicher und kostenwirksam getroffen werden.
Stand vom 30.10.2020
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«Energie und Emissionen müssen zu einer betriebswirtschaftlichen Grösse in den Geschäftsprozessen werden. Die Relevanz wird mittelfristig noch weiter steigen, denn um eine lebenswerte Umgebung für nachfolgende Generationen zu sichern, muss die Dekarbonisierung der Industrie beschleunigt werden», ergänzt Pascal Benoit ebenfalls Gründer und Co-CEO von Enit. «Das gelingt nur wirtschaftlich erfolgreich, wenn Produktion und Verfügbarkeit von Strom aus Wind und Sonne aufeinander abgestimmt sind. Dazu müssen Energiedaten mit ERP/MES-Daten zusammengebracht werden.»
«Unsere Anwender sind dank der Cloud-Produktplattform Enit hub in der Lage, ihre Umweltziele zu definieren und mittels entsprechender Massnahmen zu erreichen», so Schug weiter. «Auf Enit hub setzen beispielsweise Enit carbon und Enit solar auf, also ein CO2-Emissionsrechner und ein Photovoltaik-Checker. In Verbindung mit unserer cloud- und KI-basierten Predictive Analytics Lösung Nemo lassen sich so etwa unerwartete Peaks und Muster in den Energieverbräuchen identifizieren oder aber auffällige Korrelationen zwischen der Teileproduktion und dem jeweiligen Energieverbrauch aufspüren und analysieren. Mit diesem Drehkreuz können Industrie und Gewerbe bislang nicht vorstellbare Einsparungen realisieren.»