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Kontrolle von Spritzgussteilen Qualitätskontrolle leicht gemacht

| Autor: Silvano Böni

An Spritzguss-Kunststoffteile werden hohe Anforderungen gestellt, nicht nur für industrielle Anwendungen. Kommen diese in der Medizinbranche zum Einsatz, gelten gleich nochmals höhere Standards. Um diesen gerecht zu werden und die Einhaltung der Spezifikationen zu überwachen, wird bei der Firma Stamm modernste Prüf- und Messtechnik in Form eines O-Inspect 442 der Firma Carl Zeiss eingesetzt. Mit optischer und taktiler Messtechnik wird sichergestellt, dass die produzierten Teile den Kundenanforderungen entsprechen.

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Nördlich des Rheins, in einer idyllischen Landschaft geprägt von Weinbau, steht die auf technische Kleinteile spezialisierte Stamm AG. Seit 67 Jahren ist der Lieferant von Baugruppen und Kunststoffteilen am Markt tätig, doch im Pensionsalter angekommen ist die Firma noch lange nicht. Im Gegenteil, die globale Entwicklung hat die Spezialisierung auf die Herstellung komplexer Komponenten vorangetrieben. Die Fokussierung hat hauptsächlich auf Anwendungen für den Medizin- und Pharmabereich stattgefunden. Ein sehr wichtiger Aspekt für jeden Lieferanten dieser Branche ist die Qualitätskontrolle, deren Dokumentation sowie die Rückverfolgbarkeit der Produkte und Prozesse. Die messtechnischen Herausforderungen werden bei Stamm mit einem O-Inspect-442-Messgerät der Firma Carl Zeiss AG sichergestellt.

Zukunftssicher mit Zeiss

Es gibt zahlreiche Messgeräte zur Qualitätsüberwachung. Wieso hat sich die Firma Stamm für das Messgerät von Zeiss entschieden? Mehrere Punkte sprachen dafür, wie Martin Kaiser, Leiter der Qualitätssicherung bei Stamm, ausführt: «In der fundierten Evaluierungsphase haben wir mehreren Systemen anspruchsvolle Messaufgaben gestellt. Die O-Inspect von Zeiss hat in Sachen Prüfsystemstreuung eindeutig am besten abgeschnitten.» Ein weiterer ausschlaggebender Punkt für Zeiss war deren Software Calypso. Diese ist im Markt weit verbreitet, ein einfacher Austausch der Mess­programme mit Kunden wird so zum Kinderspiel und im Hinblick auf die Zukunft war zudem das gesamte Produktportfolio ein grosser Vorteil. Bei der Anschaffung weiterer Messmaschinen, beispielsweise für den hauseigenen Formenbau, wäre der Schulungsaufwand für das Personal natürlich um einiges geringer.

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Über den Autor

 Silvano Böni

Silvano Böni

Stv. Chefredaktor, Vogel Communications Group AG