Rapid: der Technologie-Anbieter
«Rapid» steht in der Schweiz für swiss-made-Qualität: als bekannter Hersteller von Profi-Garten- und Landmaschinen. Weniger bekannt ist das zweite Standbein von Rapid als Kundenauftragsfertiger. Der Umsatz im Industriebereich liegt bei etwa der Hälfte des Gesamtumsatzes. Technologisch bietet das Unternehmen das gesamte Fertigungsspektrum an, vom Drehen über das Fräsen, bis hin zur Feinstbearbeitung, Verzahnung und Montage. Seit neuestem kommt Rührreibschweissen (FSW) hinzu, eine Technologie mit Potential.
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Wer in Killwangen bei Zürich in den Werkshallen der Rapid AG steht, für den ist klar, hier werden swiss-made-Garten- und Landwirtschaftsmaschinen hergestellt. Diese Produkte haben Rapid bekannt gemacht. Aber Rapid kann weit mehr als das. Um dies dem Schweizer Markt gegenüber zu kommunizieren, hat das Unternehmen den SMM eingeladen.
Thomas Wirth, Marketingverantwortlicher bei Rapid, sagt in diesem Zusammenhang: «Wir gehen dieses Jahr nach über 10 Jahren wieder an die Swisstech. Rapid kennt man als Hersteller von «Einachsern» (siehe Kasten), aber man kennt Rapid nicht als Kundenauftragsfertiger. Die Landwirtschaftsgeräte bleiben nach wie vor ein wichtiges Standbein, aber wir wollen uns verstärkt in Richtung Technologieanbieter und Kundenfertiger entwickeln.»
Lohnfertiger par excellence
Die 140 Mitarbeiter starke Rapid Technic AG ist bereits ein Kundenfertiger par excellence und hat in seinem Segment einen Kundenstamm aufgebaut, der von der First-Class-Nutzfahrzeugindustrie bis hin zu der Medizintechnik geht.
Erich Striffler, Verkaufsleiter der Rapid Technic AG, sagt dazu: «Unser Kundenspektrum ist tatsächlich vielseitig, das haben wir bewusst so entschieden und produzieren für unterschiedlichste Bereiche wie: Medizinaltechnik, Bahntechnik, Nutzfahrzeugbau, Kommunaltechnik, allg. Maschinenbau, Fluid-Sektor als auch für die Baumaschinen-Industrie. Eine solch breite Abdeckung ist für uns ein Garant dafür, dass wir die typischen Zyklen der verschiedenen Branchen besser gegeneinander abfedern können. Schliesslich lasten wir unsere Produktion noch für unsere Eigenprodukte zu etwa 30-40 Prozent aus, wenn wir am Produktionslimit sind, dann geben wir Aufträge für unsere Eigenprodukte ausser Haus. Das bringt uns eine erhebliche Flexibilität. Unser Maschinenpark kann so über das Jahr optimal ausgelastet werden.»
