Stationäre Spannsysteme

Rüstzeitkiller für Erodiermaschinen

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Robuste Edelstahlmodule

Mit dem Erodierbad aus destilliertem Wasser beim Drahtschneiden und dem Dielektrikum beim Bohrerodieren kommen die Module problemlos zurecht. Die wartungsarmen Spannmodule sowie die Adapterplatten sind in rostfreiem Stahl ausgeführt und bereits serienmässig gegen Späne, Staub und Emulsion geschützt. Sowohl in puncto Rost als auch in puncto Verschmutzung erweisen sie sich in der täglichen Praxis bei Horn als überaus robust. «Verschmutzungen und Flugrost lassen sich sehr leicht entfernen», bestätigt Maschinenbediener Benjamin Bethge. Auch die Bedienung sei denkbar einfach: «Früher mussten wir jede Vorrichtung und jeden Schraubstock immer wieder einzeln ausrichten. Heute ist man auf Anhieb auf null. Man muss keine Schrauben mehr lösen, sondern gibt einfach einen kurzen Pressluftimpuls», schwärmt Bethge. Während vor Einführung des Nullpunktspannsystems allein für den Spannvorgang pro Vorrichtung mindestens fünf und pro Schraubstock mindestens zehn Minuten nötig waren, genügen heute wenige Sekunden. Angesichts von durchschnittlich sechs Rüstvorgängen pro Maschine und Tag ergaben sich mit Einführung des Nullpunktspannsystems erhebliche Einsparungen beim Personalaufwand und zugleich eine spürbare Verlängerung der produktiven Hauptzeiten.

Hohe Prozesssicherheit

Um das System durchgängig nutzen zu können, wurden die rund 200 vorhandenen Spannvorrichtungen für die unterschiedlichen Trägerwerkzeuge ein einziges Mal sorgfältig ausgerichtet und mit Vero-S-Spannbolzen in einem einheitlich definierten Rastermass bestückt. «Im Gegensatz zu anderen Nullpunktspannsystemen mussten wir unsere Vorrichtungen lediglich mit den Spannbolzen ausstatten und brauchten keine kompletten Aluplatten, was unterm Strich wesentlich günstiger kam», hebt Michael Sailer hervor. «Auch auf den neuen Maschinen nutzen wir immer noch die früheren Vorrichtungen, aber es geht heute wesentlich schneller. Zudem gewährleistet das System eine hohe Prozesssicherheit, unabhängig von der Tagesform des Bedieners.» Davon profitieren letztlich die Kunden, denn der hocheffiziente Prozess kommt sowohl den Lieferzeiten als auch der Qualität der Sonderwerkzeugträger zugute. Aus Sicht von Werner Fritz hat sich die Investition in das Spannsystem daher allemal gelohnt. Seiner Ansicht nach ist sie ein wichtiger Baustein, um die Spitzenposition des Unternehmens im Bereich anspruchsvoller Zerspanungsaufgaben durch eine effiziente Individualisierung und kürzeste Lieferzeiten weiter auszubauen. SMM

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