Schuler passt Strukturen an globale Herausforderungen an

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Sozialverträgliche Personalmassnahmen

Die geplanten Veränderungen werden deutschlandweit zu konzerninternen Verlagerungen führen und mittelfristig 350 Arbeitsplätze betreffen, knapp 100 davon in der Giesserei. Bei der Umstrukturierung will Schuler betriebsbedingte Kündigungen soweit wie möglich vermeiden. Das Unternehmen veranschlagt Aufwendungen von circa 50 Millionen Euro für den Konzernumbau, davon im laufenden Geschäftsjahr 2013 (Oktober bis Dezember 2013) rund 35 Millionen Euro. In den folgenden Geschäftsjahren erwartet der Vorstand eine Kostenreduktion von 15 bis 20 Millionen Euro jährlich.

„Schuler hatte in den letzten Jahren eine ausgesprochen positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Vorstand und Belegschaft wissen aber, dass wir unsere Strukturen anpassen müssen, um langfristig weiter erfolgreich zu bleiben. Und solche Veränderungen packt man am besten in guten Zeiten an“, sagte Vorstandsvorsitzender Klebert abschliessend.

Flache Strukturen, schlankes Management

Die geplanten Anpassungen in Produktion und Verwaltung sind Teil des Konzernprojektes Zusammen-Wachsen 2.0, in dessen Rahmen mehrere deutsche Konzerngesellschaften zusammengelegt werden sollen. Dies erfolgt, um die historisch gewachsene, komplexe Konzernstruktur zu vereinfachen. Schuler hat den Vorstand von fünf auf vier Mitgliedern reduziert und die zweite Führungsebene in Deutschland deutlich verkleinert.

„Ziel der neuen Konzernstruktur ist es, schnelle Entscheidungswege und klare Zuständigkeiten sowie ein einheitliches Angebot des Konzerns an seine Kunden zu ermöglichen“, so Stefan Klebert. „Damit schaffen wir die Grundlage, künftige Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.“ <<

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