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Schuler passt Strukturen an globale Herausforderungen an

| Redakteur: lic.rer.publ. Susanne Reinshagen

>> Der Umformspezialist aus Göppingen stellt sich den globalen Herausforderungen und treibt die Internationalisierung des Konzerns weiter voran. Damit verbunden ist die Straffung der Unternehmensstruktur un die Schliessung der Giesserei in Göppingen.

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Grünes Licht gab der Aufsichtsrat der Schuler AG für den Bau eines neuen Engineering- und Technologie-Center mit rund 750 modernen Arbeitsplätzen.
Grünes Licht gab der Aufsichtsrat der Schuler AG für den Bau eines neuen Engineering- und Technologie-Center mit rund 750 modernen Arbeitsplätzen.
(Bild: Holzbauer und Partner Architekten)

Der Schuler-Konzern strafft seine Unternehmensstrukturen in Deutschland und treibt seine Internationalisierung weiter voran. „Wir folgen unseren Kunden in ihre ausländischen Märkte und schaffen so nach zwei Rekordjahren die Voraussetzungen, auch künftig als deutsches Unternehmen in der Umformtechnik weltweit führend zu bleiben“, erklärte Vorstandsvorsitzender Stefan Klebert. Schuler will seinen Erfolg in grossen Wachstumsmärkten wie China stärker mit eigener Produktion, Einkauf und Entwicklung absichern. Das Unternehmen hat deshalb vor einigen Monaten seine Kapazitäten im chinesischen Werk Dalian massgeblich erweitert.

Deutschland bleibt grösster Standort

Mit rund 75 Prozent der im Konzern Beschäftigten bleibt Deutschland auch zukünftig mit Abstand wichtigster Standort von Schuler. Allerdings wird das Unternehmen in Deutschland seine Produktion straffen, die Fertigungstiefe verringern und die Flexibilität erhöhen. In Göppingen soll die traditionsreiche, aber seit Jahren unrentable Giesserei geschlossen werden, nachdem kein potenzieller Käufer ihren Fortbestand garantieren wollte. In Weingarten konzentriert Schuler die Fertigung auf Kernkomponenten sowie vor allem auf das wachstumsstarke Service-Geschäft. Einsparungen plant der Vorstand ferner an anderen deutschen Standorten, so im badischen Waghäusel und in Erfurt. Im Gegenzug wird der Standort in Thüringen alleinige deutsche Fertigungsstätte für Grosspressen. Göppingen wird das Zentrum für Pressen mit Inhouse-Inbetriebnahmen. Synergien will Schuler zudem durch die Zentralisierung von Verwaltungsaufgaben an den Standorten Göppingen, Weingarten und Erfurt realisieren.

Neues Engineering- und Technologie-Center

Grünes Licht gab der Aufsichtsrat für den Bau eines neuen Engineering- und Technologiecenters. Der Neubau mit rund 750 modernen Arbeitsplätzen soll in Göppingen bis 2016 für rund 40 Millionen Euro entstehen. „Dies ist ein deutliches Zeichen, dass Deutschland unsere Heimatbasis bleiben wird“, bekräftigte Klebert.

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