Energieeffizienz

Siemens: Hightech-Hüttenzauber am Monte Rosa

| Redakteur: Matthias Vogel

Die Neue Monte-Rosa-Hütte des Schweizer Alpen-Clubs gilt schon heute als Berghütte der Zukunft.
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Die Neue Monte-Rosa-Hütte des Schweizer Alpen-Clubs gilt schon heute als Berghütte der Zukunft. (Bild: Siemens)

Wie ein Bergkristall eingebettet in Gletschermoränen wirkt die neue Monte-Rosa-Hütte in 2883 Meter Höhe über dem Meer. Sie verkörpert ein Forschungsprojekt der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, die neue Konzepte zur Energieeffizienzsteigerung im harten Dauereinsatz erprobt und dabei neue Technologien einsetzt. Dazu gehört auch die Gebäudeautomation von Siemens Building Technologies.

Die Neue Monte-Rosa-Hütte des Schweizer Alpen-Clubs gilt schon heute als Berghütte der Zukunft. Sie verkörpert zugleich ein Forschungsprojekt an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Es entwickelt und erprobt neue Konzepte zur Energieeffizienzsteigerung im harten Dauereinsatz und nutzt dabei neue Technologien, um solche Bauten optimal auszulegen und nachhaltig bewirtschaften zu können. Dazu gehört auch die Gebäudeautomation von Siemens Building Technologies. Deren Mitarbeiter, Ingenieur und Hobbybergsteiger Ivan Loetscher kontrolliert die Anlagen vor Ort und hält die Bedienstationen einsatzbereit. Die gesamte Hütte soll nur noch ein Drittel der Schadstoffe im Vergleich zur kleineren Vorgängerhütte erzeugen. Die Zwischenbilanz nach zwei Jahren Hochbetrieb: Hütte und Technik haben sich schon jetzt nachhaltig bewährt.

Extreme Bedingungen für die Technik

Wie ein Bergkristall eingebettet in Gletschermoränen wirkt die neue Monte-Rosa-Hütte in 2883 Meter Höhe über dem Meer. Hier oben herrschen meist extreme Bedingungen. Stürme und Temperaturstürze von plus 20 Grad auf minus 30 Grad Celsius sind fast normal.

Die Anlage gilt als Vorzeigeobjekt hinsichtlich Energie- und Ressourceneffizienz. Alles ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet: von den verwendeten Baustoffen, der Energieerzeugung mittels Solaranlagen an den Aussenflächen bis zur Speicherung und Mehrfachnutzung des Wassers. Wenn notwendig, springt ein mit Rapsöl betriebenes Blockheizkraftwerk an. Somit versorgt sich die Hütte weitgehend selbst.

Die Berghütte bewährt sich als komfortable Herberge ebenso wie als grosses Testlabor für energieeffiziente Gebäudetechnik und Gebäudeautomation. Ivan Loetscher überprüft die Daten am Rechner im Maschinenraum der Hütte, wo die Fäden der technischen Infrastruktur zusammenlaufen. Das Gehirn der Anlage sorgt hier mit Siemens-Technik rund um die Uhr dafür, dass alles perfekt funktioniert und ineinander greift.

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