Werkzeugmaschinen optimiert Simulation von Bearbeitungszentren

Redakteur: Luca Meister

>> Die deutsche AXA Entwicklungs- und Maschinenbau GmbH, die sich auf die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Bearbeitungszentren sowie massgeschneiderten Produktionsanlagen spezialisiert hat, setzt im Bereich der Simulation jetzt die von Cadfem angebotene Software «Ansys» ein. Dadurch kann die Steifigkeit erhöht und der Materialeinsatz optimiert werden.

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Das «Ansys»-Simulationsmodell eines Fahrständers von AXA.
Das «Ansys»-Simulationsmodell eines Fahrständers von AXA.
(Bild: Cadfem)

mei. AXA sieht die Faktoren Flexibilität, Stabilität und die eindeutige Ausrichtung an den Kundenanforderungen als Erfolgsgaranten. Eine ausgesprochen hohe Fertigungstiefe, aber auch die Fähigkeit, andere Technologien in die eigenen Konzepte zu integrieren, versetzt das 1965 gegründete Unternehmen mit heute rund 350 Mitarbeitern in die Lage, die Kundenwünsche sowohl national als auch international erfüllen zu können.

Strukturiertes Arbeiten

«Da wir mit der bisher eingesetzten Softwarelösung für die Simulation schnell an die Grenzen gestossen sind – z. B. konnten wir keine Mehrkörpersimulation durchführen – suchten wir eine Software, mit der wir möglichst intuitiv arbeiten können und die sehr robust funktioniert», beschreibt Markus Bense, Dipl.-Ing. Maschinenbauinformatik, der bei AXA für die Auswahl der Simulationssoftware zuständig war, die Situation Anfang des Jahres 2012. Auch wenn es um die Vernetzung der Geometrien zur Vorbereitung der FEM-Berechnungen ging, verweigerte die bisherige Software schon bei einfachen Aufgaben ihren Dienst.

Bei der Suche nach einer leistungsfähigen Alternative überzeugte die Simulationslösung «Ansys» durch ihre schnell erlernbare Bedienung, eine gute Projektorganisation, den umfassenden technischen Support des Anbieters Cadfem sowie durch eine einfache Informationsbeschaffung aus Foren und Literatur. «Uns gefiel das Konzept der Ansys-Workbench von Anfang an, denn es unterstützt ein strukturiertes Arbeiten», betont M. Bense.

Komplexe Baugruppen

AXA setzt die Software hauptsächlich für Berechnungen in der Strukturmechanik ein, wobei auch die Schwingungsanalyse sowie einfache Temperaturfeldberechnungen wichtig sind. Für die Ingenieure stellt sich die Software als erprobte und stabile Simulationsumgebung dar, mit der sowohl einfache Schrauben als auch komplexe Baugruppen berechnet werden können. «Durch den Einsatz von Ansys sind wir in der Lage, unsere Bauteile und Baugruppen von vorne herein so zu entwerfen, dass ein Optimum an Steifigkeit und Gewicht erreichbar ist», fährt M. Bense fort.

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