Interview mit Sindex Messeleiter Thomas Kreisel

Sindex 2012: Bern wird Technologiestandort

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Swissness soll im Rahmen der Sindex ebenfalls vermittelt werden. Wie machen Sie das konkret?

T. Kreisel: Swissness liegt insofern in der Sindex begründet, weil es eine nationale Schweizer Messe ist. Es ist eine Plattform von und für Schweizer Unternehmen. Und der Werkstellplatz Schweiz präsentiert an der Sindex seine Innovationen.

Und wo bleibt die internationale Ausprägung?

T. Kreisel: International haben wir keine Grenzen. Wir sagen nicht: «Nur Schweizer Aussteller», aber sie bilden die grosse Masse.

Im Rahmen Ihrer Dienstleistungen bieten Sie ja Standmodule und Stände für Aussteller. Was kostet beispielsweise ein 4 x 3 Meter grosses Standmodul?

T. Kreisel: Das 12-m2-Standmodul kostet – alles inklusive – zwischen 7000 bis 8000 Franken, es ist ergänzbar mit Mobiliar, welches man noch ausbauen kann. Ein Standmodul beinhaltet darüber hinaus ein komplexes Kommunikationspaket.

Welche Erfahrungen haben Sie mit solchen Standmodulen bisher gemacht?

T. Kreisel: Etwa jeder vierte Aussteller greift auf unser Angebot zurück. Die, die es machen, buchen es, kommen einen Tag vorher zur Messe, platzieren ihre Prospekte und die Ausstellungsobjekte und man ist fertig.

Das ist sozusagen ein Rundum-sorglos-Paket?

T. Kreisel: So könnte man es nennen.

Erstaunt es Sie als Messeveranstalter manchmal selbst, dass trotz Internet die Messen scheinbar immer grösseren Zulauf haben?

T. Kreisel: Internet-Plattformen werden immer wichtiger. Aber: Messen sind greifbar und der persönliche Kontakt ist ganz entscheidend. Man kann die Hand schütteln und bekommt persönliche Erklärungen für seine Anfragen, ich denke, das ist das Entscheidende.

Die Berner Region zeichnet sich bisher nicht dadurch aus, dass sie ein starker Technologiestandort ist.

T. Kreisel: Das ist sicher richtig, aber während der Messe wird Bern der Schweizer Technologiestandort.

Herr Kreisel, vielen Dank für das Gespräch. <<

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