Coolant 2.0: bis zu 60 % höhere Standzeit und Zeitspanvolumen Kraftspannfutter inklusive Spannhülse Coolant 2.0

Von Matthias Böhm 2 min Lesedauer

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Die neue Coolant-2.0-Spannhülse von Albrecht Präzision GmbH & Co. KG perfektioniert die Kühlung des Zer­spanungsprozesses in Hochleistungsspannfuttern. Mit dieser verbesserten Kühlung erzielt der Anwendende, nach Angaben des Herstellers, bis zu 60 % mehr Standzeit und Zeitspanvolumen.

Coolant 2.0: Ø 10 mit 8 000 U/min bei 70 bar Kühlmitteldruck. (Bild:  Albrecht)
Coolant 2.0: Ø 10 mit 8 000 U/min bei 70 bar Kühlmitteldruck.
(Bild: Albrecht)

Durch die Kühlschmiermittel-Bündelung über zusätzliche Kanäle und der auf den Werkzeugschaft optimierten Konstruktion wird ein drehzahlresistenter Kühleffekt und eine Reduzierung des Spray-Effekts erzeugt. Somit ist auch bei hohen Drehzahlen dank der Coolant-2.0-Spannhülse eine effektive Kühlung sichergestellt.

Die beim Zerspanen hochfester Werkstoffe wirkenden Kräfte haben häufig negative Auswirkungen auf die Position des Fräsers im Spannfutter. Selbst hohe Spannkräfte können bei den verschiedenen Spannfutterarten das Herausziehen des Werkzeugs nicht verhindern.

Viele verwenden deshalb für ihren Anwendungsprozess Werkzeuge und Aufnahmen mit seitlicher Spannfläche/Spannschraube und nehmen deren mangelnde Genauigkeit und Prozesssicherheit in Kauf. Eine sehr einfache, aber höchst effektive Lösung bietet die Firma Albrecht bei ihren Präzisionsspannfuttern «APC» und «Ultra» an.

Radialer Sicherungsstift in der Weldonspannfläche

Bei extremen Zerspanungskräften sorgt ein radialer Sicherungsstift in der Weldonspannfläche dafür, dass sich während der Bearbeitung der Fräser oder Bohrer nicht herausziehen oder verdrehen kann. Sie nutzt dafür ausschliesslich die Weldonspannfläche des Fräsers. Anpassungen des Fräsers an die Auszugssicherung sind nicht erforderlich. Markante Bestandteile dieser Lösung sind eine Spannhülse mit radialer Bohrung und ein zylindrischer Sicherungsstift. Die Anwendung ist höchst einfach: Einführen des Fräsers in die Spannhülse, Stift in die radiale Bohrung einlegen, Fräser und Spannhülse in das Futter einschrauben und spannen. Der Stift sichert jetzt die Lage des Fräsers über die Spannfläche.

Die gewohnten positiven Eigenschaften der Spannfutter wie Spannkraft, Dämpfung, Rundlaufgenauigkeit und Anwendungsflexibilität bleiben erhalten, zusätzlich wird der Auszug des Fräsers dank dieser formschlüssigen Verbindung verhindert und in Kombination mit der Spannhülse Coolant 2.0 eine optimale Spülung garantiert. Dies unterstützt das einzigartige Spannsystem, welches durch sein 1:16-Schneckengetriebe drei Tonnen Zugkraft erzeugt und dank der Mechanik immer 100 % Spannkraft am Fräser ankommen.

Eindrucksvoller Versuch auf 156-Kilowatt-Bearbeitungszentrum

Wie effektiv das Hochleistungsspannfutter Albrecht «Ultra» ist, zeigt ein eindrucksvoller Versuch: Auf einem Bearbeitungszentrum mit einer Leistung von 156 Kilowatt wurde bei einem Bauteil aus Alu­minium eine Zerspanungsleistung von 13,5 Litern in der Minute erzielt.

Das einzigartige Spanngetriebe der Präzisionsspannfuttern APC und «Ultra» stellt in Kombination mit der Auszugssicherung Pin-Lock und der verbesserten Kühlung Coolant 2.0 eine Lösung dar, die, so der Hersteller, seinesgleichen sucht. (böh) SMM

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