Spanntechnik-Baukasten steigert Effizienz

Redakteur: Redaktion SMM

Bei Investitionen für die zerspanende Metallbearbeitung steht oftmals und sicher zurecht die Maschine im Vordergrund. Doch damit alleine ist es nicht ­getan. Erst wenn Maschine, Werkzeuge und auch die Werkstück-Spanntechnik perfekt aufeinander abgestimmt sind, können ordentlich «Späne gemacht» werden ...

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böh. Wenn man denn schon früh wüsste, was man demnächst zu bearbeiten hat, könnte man seine Investitionen in Maschinen und Werkzeuge ganz gezielt ausrichten. Oder anders herum: Es ist heute nicht mehr unbedingt richtig, dass, gemäss dem berühmten Ausspruch vom ehemaligen RHTW-Professor Opitz, «allein mit der Schneide des Werkzeugs das Geld verdient wird!» Zwar gibt es an dieser Aussage immer noch nicht viel zu rütteln, jedoch spielen in modernen Zerspanprozessen buchstäblich alle Faktoren eine wichtige Rolle.

Alle Aspekte der Fertigung unter die Lupe nehmen

Greift nur ein Rädchen nicht richtig ins andere, werden Produktivität und Wirtschaftlichkeit des Zerspanprozesses trotz hoher Investitionen in leistungsfähige Werkzeugmaschinen sofort in Frage gestellt.

Folgerichtig gilt es, nicht nur das vorhan-dene sowie das künftig eventuell vorkommende Teilespektrum zu analysieren, sondern auch alle relevanten Aspekte wie Auslegung und Ausrüstung der Werkzeugmaschine, der Werkzeug-Spanntechnik, der einzusetzenden Werkzeuge, und vor allem auch der Werkstück-Spanntechnik voll in die Überlegungen einzubeziehen.

Gestaltet sich dies bei einem Serienfertiger noch vergleichsweise einfach, sieht das bei einem Einzelteil- und Kleinserien-Auftragsfertiger ganz anders aus. In diesem Fall nämlich muss so gut wie jede denkbare Bearbeitungsausgabe vorgesehen und in der Planung berücksichtigt werden. Andererseits herrschen hier dann auch entsprechende umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen vor, so dass man schon ziemlich genau weiss, was man will bzw. man tatsächlich benötigt.