Stäubli: Ganzheitlich Automatisieren Werkzeugmaschinen automatisieren und verketten

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Mit Mobil- und 6-Achs-Robotern, Automatisierung, Digitalisierung und KI-Software von Stäubli Robotics können Fertigungsbetriebe ihre Werkzeugmaschinen automatisiert be- und entladen und verketten. Das trägt dazu bei, deutlich produktiver und wirtschaftlicher zu arbeiten.

Als Werkzeugmaschine nutzbar: Roboter der Reihe «TX2» positionieren ausreichend wiederholgenau, um Werkstücke bearbeiten zu können.(Bild:  Stäubli)
Als Werkzeugmaschine nutzbar: Roboter der Reihe «TX2» positionieren ausreichend wiederholgenau, um Werkstücke bearbeiten zu können.
(Bild: Stäubli)

Vier- und Sechsachskinematiken bei Robotern der Baureihen «TS2» und «TX2» von Stäubli haben sich beim Automatisieren von Werkzeugmaschinen sowie beim Bearbeiten, Polieren und Entgraten von Werkstücken über viele Jahre bewährt. Grund dafür ist insbesondere das vollständig gekapselte Design der Sechsachsroboter. Bei der Ausführung «HE» sind sie zudem weitgehend wasserdicht. Somit können sie sogar innerhalb von Werkzeugmaschinen arbeiten. Der dauerhafte Kontakt mit Kühlschmiermitteln und Spänen kann diesen Robotern nichts anhaben. Darüber hinaus verfügen sie über eine vom Roboterhersteller selbst entwickelte Antriebstechnik. Diese bewegt die Roboter äusserst dynamisch, genau und zuverlässig über lange Betriebszeiten.

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Mobilroboter verketten Maschinen

Mobil zum Verketten: Die kompakte Robot-Transportplattform «PF3» kann bis 3000 kg schwere Lasten transportieren und an Werkzeugmaschinen bereitstellen.(Bild:  Stäubli)
Mobil zum Verketten: Die kompakte Robot-Transportplattform «PF3» kann bis 3000 kg schwere Lasten transportieren und an Werkzeugmaschinen bereitstellen.
(Bild: Stäubli)

Zum nunmehr erweiterten Programm an Robotersystemen erläutert Peter Pühringer, Geschäftsführer Stäubli Robotics in Bayreuth: «Ab sofort haben wir auch standardisierte Mobilroboter im Programm – darunter die mobile Plattform ‹PF3› und den selbstfahrenden Gegengewichtsstapler ‹FL1500› – wodurch wir jetzt auch die Verkettung von Werkzeugmaschinen aus einer Hand realisieren können. Zudem beherrschen unsere Roboter nun auch KI. Durch eine Kooperation mit dem Münchner Spezialisten Robominds schlagen wir ein neues Kapitel der KI-gestützten Robotik auf.»

Flexibler dank Künstlicher Intelligenz

Minimale Rüst- und Einrichtzeiten: Dank Künstlicher Intelligenz (KI) erkennen Roboter selbsttätig unterschiedliche Werkstücke beim Be- und Entladen von Werkzeugmaschinen.(Bild:  Stäubli)
Minimale Rüst- und Einrichtzeiten: Dank Künstlicher Intelligenz (KI) erkennen Roboter selbsttätig unterschiedliche Werkstücke beim Be- und Entladen von Werkzeugmaschinen.
(Bild: Stäubli)

Speziell für Fertigungsbetriebe, die Einzelstücke und in kleinen Serien fertigen, erweist sich Künstliche Intelligenz beim Automatisieren als besonders vorteilhaft. Wiederholt erneutes Programmieren und Einlernen weiterer Varianten an Werkstücken entfällt. Die mit Hilfe von KI arbeitenden Roboter erkennen selbsttätig unterschiedliche Werkstücke, greifen und stapeln sie individuell passend. «Ein Riesenvorteil, der den Zeit- und Kostenaufwand signifikant reduziert und die Produktivität auf ein neues Level bringt», berichtet Peter Pühringer zu den Vorteilen.

Auch mit SPS einfach programmieren

Fertigungsbetrieben, die zunächst ohne KI automatisieren, stellt Stäubli Robotics besonders einfach zu bedienende Software zur Verfügung. Mit der grafischen Bedienoberfläche «VAL Blocks» können sie Roboter auch ohne Programmierkenntnisse einrichten. Basierend auf dem Konzept der No-Code-Programmierung lässt sich jede Applikation einfach und intuitiv konfigurieren, visualisieren und anpassen.

Bevorzugen Anwender, Roboter auf der Steuerungsebene SPS zu programmieren, stehen weitreichende Funktionen nach Standard SRCI zur Verfügung. Über eine Schnittstelle «uniVAL pi» lassen sich Roboter von Stäubli in einer bevorzugten SPS-Umgebung programmieren. Das betrifft auch das Portal «Siemens TIA». Sämtliche für Roboter erforderlichen Funktionsbausteine sind in der «Simatic Robot Library» enthalten. Mit den Robotern kommunizieren die SPS über Schnittstellen nach dem Standard SRCI.

Marktchancen in Indien nutzen

Über 10 Mio US$ investiert Stäubli in seine Niederlassung im indischen Bangalore. Damit erweitert das Unternehmen seine Produktionsstätte. Beabsichtigt ist, die Marktposition im aufsteigenden Markt Indiens zu stärken. Produziert werden sollen vor allem spezielle Steckverbinder für Anlagen zur Photovoltaik. Diese dienen dazu, Solarpaneele und Inverter zuverlässig elektrisch zu verbinden.
Dazu sagt Gerald Vogt, Chief Executive Officer (CEO) der Stäubli Group: «Diese Investition stärkt unsere globale Leistungsfähigkeit und ermöglicht uns, Kunden in aller Welt mit zuverlässigen Hochleistungssteckverbindern für PV-Anlagen zu versorgen, die nach höchsten Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards gefertigt wurden.»

(kmu)

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