Arbeitsmarkt Steigende Beschäftigung in der Schweiz

Redakteur: Susanne Reinshagen

Von der Schulden- und Wirtschaftskrise scheint der Schweizer Arbeitsmarkt nicht betroffen zu sein. Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte expandiert der Schweizer Arbeitsmarkt stark.

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Die Schweiz konnte im dritten Quartal 2012 ein starkes Beschäftigungswachstum verzeichnen.
Die Schweiz konnte im dritten Quartal 2012 ein starkes Beschäftigungswachstum verzeichnen.
(Bild: PHOTOPRESS/Martin Ruetschi)

Der Schweizer Arbeitsmarkt expandiert weiter stark trotz Wirtschafts- und Schuldenkrise in Europa: Im dritten Quartal 2012 stieg die Beschäftigung im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,9 Prozent.

Gemäss Beschäftigungsstatistik (BESTA) hatten im dritten Quartal 2012 in der Schweiz 4,12 Millionen Personen eine Beschäftigung. In Industrie und Gewerbe nahm die Beschäftigung dabei um 1,3 Prozent zu, im Dienstleistungssektor gar um 2,1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.

Baugewerbe und Gesundheitswesen boomen

Das grösste Wachstum in absoluten Zahlen gegenüber dem Vorjahr wiesen die Uhrenindustrie (+3000 Beschäftigte) und das Baugewerbe (+8000) auf. Hingegen gingen in der Textilindustrie, der Papier- und Druckindustrie sowie der chemischen Industrie je 2000 Stellen verloren.

Bei den Dienstleistungen kam es in allen Branchen zu einem Beschäftigungswachstum. Die stärksten Zunahmen gab es in der Informationstechnologie (+5000), in der Öffentlichen Verwaltung (+7000) und im Gesundheits- und Sozialwesen (+15'000). Erstmals seit dreieinhalb Jahren waren zudem mehr Personen in der Gastronomie beschäftigt (+2000).

Von dem Beschäftigungswachstum waren alle Regionen betroffen. Die Zunahme betrug mindestens 1 Prozent. Besonders starke Zunahmen verzeichneten der Espace Mittelland (+2,2 Prozent) und die Zentralschweiz (+3,3 Prozent).

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