Suchen

Stellenabbau Stellenabbau bei der STI Hartchrom AG

| Redakteur: lic.rer.publ. Susanne Reinshagen

Die AFG Arbonia-Forster-Holding AG beschleunigt die Restrukturierung bei ihrem Tochtunternehmen, der STI Hartchrom AG in Steinach. Damit verbunden ist ein Stellenabbau.

Firmen zum Thema

Die STI Hartchrom AG wird 40 bis 50 Stellen abbauen müssen.
Die STI Hartchrom AG wird 40 bis 50 Stellen abbauen müssen.
(Bild: AFG)

Die STI Hartchrom AG in Steinach, .ein Tochterunternehmen der AFG Arbonia Forster Holding AG, wird 40 bis 50 Arbeitsplätzen abbauen müssen. Grund dafür ist das schwierige Marktumfeld mit einem Umsatzrückgang. Mit dem voraussichtlichen Stellenabbau sollen die langfristige Existenz der STI und die Arbeitsplätze gesichert werden.

Der insgesamt positiv verlaufende Prozess der strategischen Neuausrichtung der AFG Arbonia-Forster-Holding AG wird unerwartet von unterschiedlichen negativen Entwicklungen in einzelnen Bereichen belastet. So zwingen ein Umsatzrückgang sowie eine generelle Auftragsverlagerung nach Asien zu einer beschleunigten Restrukturierung der Division Oberflächentechnologie.

Dies führt voraussichtlich zu einem Abbau von 40 bis 50 Arbeitsplätzen am Standort Steinach. Das Konsultationsverfahren mit den Mitarbeitenden wurde eröffnet. Für den Standort Sternenfels/D werden ebenfalls Personalmassnahmen geprüft. Die STI beschäftigt am Standort Steinach rund 250 Personen, weltweit sind es total rund 520 Personen.

AFG Küchen AG auf dem Prüfstand

Die AFG Küchen AG steht aufgrund der starken Importtätigkeit unter einem anhaltend starken Druck auf Preise und Margen. Die Umstellung auf die neue Küchengeneration der Marke Forster Stahlküchen braucht etwas mehr Zeit als erwartet. Das führt dazu, dass der für 2013 angestrebte Turnaround nicht vollständig erreicht werden kann.

Angesicht dieser Entwicklung wird die AFG Küchen AG auf den Prüfstand gestellt. Die Zurückhaltung im Renovationsgeschäft sowie die schwache Bau- und Investitionstätigkeit in einigen osteuropäischen Märkten stellen für die Business Unit Heiztechnik eine Herausforderung dar und führen zu einer nur moderaten Umsatzentwicklung und einem tieferen operativen Ergebnis.

Das Wachstum im übrigen Kerngeschäft der AFG verläuft erfreulich und die Profitabilität kann weiter verbessert werden. 2013 konnten signifikante Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr erzielt werden.

Insgesamt haben diese unerwartet negativen Entwicklungen vor allem im Nicht-Kerngeschäft eine flache Entwicklung des Gruppenumsatzes und ein unter den ambitionierten Erwartungen ausfallendes operatives Ergebnis zur Folge. Für 2013 wird trotzdem eine über dem Vorjahr liegende EBIT-Marge von mehr als 4.0% erwartet. <<

(ID:42389862)