Auch das dritte SPF fand im Herzen von Zürich statt: In der Halle 550 in Zürich Oerlikon. (Bild: Thomas Entzeroth)
Swiss Production Forum

SPF 2023: Fertigungstechnik im Herzen von Zürich

Das dritte Swiss Production Forum (SPF) bot über drei Tage hinweg, vom 7. bis 9. November 2023, herausragendes Fertigungstechnik-Know-how. Die Veranstaltung in Zürich Oerlikon umfasste eine Messe, eine Vortragsreihe, einen Zukunftstag, die Verleihung des SMM-Awards sowie einen in das SPF integrierten Content-Marketing-​Strategietag. Insgesamt zog das SPF 1 500 Besuchende aus der Fertigungsindustrie an, zusätzlich zu 300 Schülerinnen und Schülern, die am Zukunftstag die Gelegenheit nutzten, sich mit Fachexperten über ihre berufliche Zukunft im Bereich der Produktionstechnik auszutauschen.

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Anbieter zum Thema

Für das Ausdrehen von Bohrungen setzt man bei MPS auf das System Supermini. (Bild: Horn/Sauermann)
Hochpräzisionsdrehen von Mikrokomponenten

Hochpräzisionswerkzeuge für Schweizer Mikroanwendungen

Neben den weltbekannten Uhrenmanufakturen arbeiten zahlreiche Schweizer Unternehmen täglich mit Bauteilen, die mit blossem Auge nur schwer zu erkennen sind. Ein Unternehmen davon ist die MPS Micro Precision Systems AG aus Court im Schweizer Kanton Bern. Für die Fertigung der Präzisionsdrehteile setzt der Décolleteur Michael Evalet auf Werkzeugsysteme der Paul Horn GmbH. Neben Varianten des Systems Supermini, kommen bei MPS das Werkzeugsystem S274 der Variante µ-Finish sowie andere Horn-Werkzeuge zum Einsatz.

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Am Zukunftstag des Swiss Production Forums zeigten die SchülerInnen ein starkes Interesse an den CNC-Werkzeugmaschinen der Fehlmann AG. (Bild: Thomas Entzeroth)
Investition in die Zukunft der Fachkräfte in der MEM-Branche

CNC-Ausbildungsmaschinen für zukunftsfähige Fachkräfte

Mit den höheren Ansprüchen an MEM-Berufe ist es unerlässlich, die Ausbildungsmethoden zu überdenken und auf innovative Konzepte zu setzen. Mit der von Fehlmann entwickelten Picomax 56 Mill können erste manuelle Frästechnologien bis hin zu CNC-gesteuerten Trochoidal-Frässtrategien gefahren werden, sodass Lernende bereits während der Ausbildung ein hervorragendes CNC-Know-how erlangen können.

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Spannsituation in einem BAZ: Eine «Gre4doc»-​3-fach-Pyramide inklusive Paletten-Automation. (Bild: Gressel)
Weltneuheit: Gressel präsentiert Nullpunkt-Spannsystem «Gre4doc»

100 Jahre Gressel Weltneuheit inklusive

Von der mechanischen Werkstatt zum anerkannten Spezialisten für Werkstück-Spanntechnik und Produktionsautomatisierung – das Schweizer Unternehmen Gressel AG befasst sich seit 100 Jahren mit spanntechnischen Praxislösungen für die effiziente Metallbearbeitung und Präzisionsteile-Fertigung. Und präsentiert zum 100. «Geburtstag» mit dem «Gre4doc»-Nullpunktspannsystem eine Weltneuheit. Darüber hinaus zündet der Elektrospanner «Grepos-5X-E» die nächste Evolutionsstufe.

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Bildergalerien

Schweizweit einzigartig: Eine CNC-gesteuerte 850 bar Entgrat- und Reinigungsanlage, mit der Bauteile (im Bild Hydraulik-Ventil, grün) gereinigt werden können, inklusive Prüfprotokoll nach VDA 19/19.1. (Bild: Nicolas De Nisco)
Mandatec AG

Fertigungskompetenz an den Grenzen des Machbaren

«Wir haben nur dann eine Berechtigung am Standort Schweiz, wenn wir uns technologisch an der Spitze positionieren», sagt Adrian Gasser (Chairman of the Board, Mandatec AG). Diesen hohen Anspruch setzt Marcel Sütterlin (CEO, Mandatec) mit seinem 25-köpfigen Team konsequent um. Die auf Highend-Komponenten spezialisierte Mandatec beliefert u.a. das «Who's who» der Schweizer Werkzeugmaschinenindustrie. Darüber hinaus sind Hydraulik- komponenten inklusive Endreinigung und Prüfung eine der Kernkompetenzen der Mandatec.

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Im Bild der neu konzipierte Schaftfräser. Er erzielt eine hervorragende Oberflächenqualität, die dem sogenannten Superfinish-Standard gerecht wird, der bei vielen medizintechnischen Komponenten gefordert wird. (Bild: Thomas Entzeroth)
Mikron Switzerland AG Division Tool

CrazyTools: Die Verrückten erobern die Weltspitze

Mikron Tool Agno positioniert sich mit der Weiterentwicklung seiner «CrazyTools» weltweit als Technologieführer in der Hochleistungszerspanung anspruchsvoller Materialien im Mikrobereich. Dabei konzentriert sich das Unternehmen zu 100 Prozent auf die Entwicklung von Fertigungsprozessen und die Herstellung von Bohr-, Fräs- sowie Sonderwerkzeugen. Darüber hinaus setzt das Tessiner Unternehmen auf eine strategische Partnerschaft mit DMG MORI, bei der insbesondere medizintechnische Fertigungsprojekte initiiert und global umgesetzt werden. Die jüngste Formfräser-Entwicklung reduziert die Hauptzeit beim Schlichten von Knochenplatten um 92 Prozentpunkte – wenn das nicht verrückt ist.

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Sergio Canosa (Marketing- und Verkaufsleiter): «Aus diesem Anforderungskatalog ist unsere ‹TOP-Line-Werkzeugserie› entstanden. Sie ist für die anspruchsvolle Drehbearbeitung konzipiert, ein im High-End-Bereich positioniertes Komplettprogramm an Werkzeugen für (Lang-)Drehautomaten. (Bild: Thomas Entzeroth)
Applitec Moutier SA

Applitec: Geniale Drehwerkzeuge für die Decolletage- und Uhrenindustrie

Die Hochleistungswerkzeuge von Applitec garantieren höchste Produktivität und Präzision auf Lang- und Kurzdrehautomaten. Jede Werkzeugschneide ist spezifisch auf Messing, Chromstahl, Titan oder Chrom-Kobalt-Legierungen ausgelegt. Anwendungen finden sich in der Steckverbinderindustrie, der Medizintechnik, der Uhrenindustrie und allgemein in der Drehteilindustrie. Die modular aufgebauten Werkzeugsysteme sind zudem auf höchste Prozesssicherheit sowie Produktivität und nicht zuletzt Präzision ausgelegt.

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Matrix-Architektur am IWU-Standort Dresden (Pforzheimer Str.): flexibel beplanbare Fertigungszellen. Das Versuchsfeld ist real aufgebaut; der digitale Zwilling ermöglicht Variantenuntersuchungen und -optimierungen (hier visualisiert im Rendering). (Bild: Fraunhofer IWU)
Fraunhofer-Institut IWU

Matrixproduktion und SWAP-IT: vielseitig wie ein Schweizer Taschenmesser

Auslastungsoptimierte, flexibel angeordnete Fertigungsmodule, die durch fahrerlose Transportsysteme bestückt werden und eine Vielzahl von Produkten fertigen können. Eine Fertigungsplanung und -steuerung, die diese Module flexibel belegen kann und dank Segmentierung und intelligenter Verteilung von Fertigungsumfängen auch grosse Bauteile in kleinen Anlagen herstellbar macht: Matrixproduktion und SWAP-IT ergeben eine Produktionsinfrastruktur, die die hocheffiziente Fertigung auch kleinerer Stückzahlen ermöglicht. Aber nicht nur.Eine solche Infrastruktur gibt auch den Anstoss zu neuen Arbeitsweisen, wenn bisher manuell ausgeführte Umfänge automatisiert werden müssen. Wichtige Impulse zur fortwährenden Weiterqualifizierung kommen aus dem Projekt InTeLeMat: damit wertvolle menschliche Arbeitskraft noch wertschöpfender eingesetzt werden kann.

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