Beispiel einer über 40 Jahre alten Schleifmaschine vor… (Bild: Waldrich Coburg)
Retrofit

Werte erhalten, Ressourcen schonen

Die Werkzeugmaschine ist ein kostbares Gut. Je teurer sie in der Anschaffung ist, umso mehr gute Gründe dürfte es geben, sie sorgsam zu warten, im Bedarfsfall zu reparieren und sie möglichst lange im Produktionsprozess zu halten. Eine Lebensdauer von 20 oder 30 Jahren ist für diese Maschinen keine Seltenheit. Doch sollte in Zeiten von Retrofit oder Re-Manufacturing überhaupt noch von einem «End of Life» die Rede sein? Obwohl die Werkzeugmaschine bereits als Vorbild für die moderne Kreislaufwirtschaft gehandelt wird, dürfte in der Welt der Produktionstechnik noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten sein. Das gilt für den ökologischen Nutzen digitaler Wartungs- und Instandhaltungsstrategien ebenso wie für die Erkenntnis, dass sich selbst sehr alte Maschinen ressourcenschonend und ökonomisch sinnvoll auf Hightech-Niveau aufrüsten lassen.

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Anbieter zum Thema

«Hydronut-Muttern»: Diese Innovation zielt darauf ab, die Kühlflüssigkeit (Öl, Emulsion oder CO2) möglichst effektiv an die Schneidkanten zu leiten.  (Bild: Schaublin SA)
Schaublin: Werkzeuglösungen für Kleinstteilefertigung

Mikro-Werkzeugspannung mit integrierter Kühlung

Schaublin SA ist einer der führenden Hersteller von Spannsystemen für die Mikromechanik, made in Switzerland. Die neuesten Entwicklungen von Schaublin konzentrieren sich auf innovative Werkzeuglösungen für die Bearbeitung von Kleinteilen. Sie bieten Produktivitätssteigerungen für Spitzenindustrien wie Medizin, Uhren, Luftfahrt und Elektronik. Am Swissmem-Zerspanungsseminar wird das Unternehmen unter anderem über die Vorteile des Mikro-Spannsystems «Hydronut» mit fokussierter Kühlmittelschmierstoff-Zuführung referieren.

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Bildergalerien

«Es war der Wunsch der Mitglieder, auch für diese Region etwas zu machen und das erfolgreiche Zerspanungsseminar ins Tessin zu exportieren.»
Pascal Streiff, Fachgruppenleiter bei Swissmem
 (Bild: Thomas Entzeroth)
Januar 2024: 15. Austragung des Swissmem-Zerspanungsseminars

15. Zerspanungsseminar jetzt an vier Standorten

Die 15. Austragung des von Swissmem veranstalteten Zerspanungsseminars findet erstmals auch im Schweizer Sonnenkanton Tessin statt und wird damit dreisprachig. Der Leiter und Organisator des Swissmem-Zerspanungs- seminars Pascal Streiff sagte im SMM-Interview, dass er sich über die Tessiner Erweiterung freue und sich erhoffe, auch Teilnehmende aus Norditalien ansprechen zu können. Damit findet das Swissmem-Zerspanungsseminar am 16.01 in Pfäffikon SZ (dt.), am 17.01 in Olten (dt.), am 18.01 in Lausanne (frz.) und am 31.01 in Lugano (ital.) statt.

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Komplexe Bearbeitungssituation bei einem Schweizer Kunden: Aluminium-Trägerplatinen mit unterschiedlichen Wandstärken und prozessbedingt instabiler Werkstückspannung. (Bild: Urma AG)
Hochpräzisionsfräser mit Schnellwechsel-System: «MX diamond»

1 statt 29 Minuten plus Ra 0,4 µ: Highspeed-​PKD-Planfräser

Der Werkzeughersteller Urma hat einen neuen Fräser entwickelt, der auf die Wechselkopftechnologie der RX-Reibahlen aufbaut, das Schnellwechsel-Fräsersystem: «MX diamond». Dieses Fräserkonzept zeigt bei ersten Anwendungen herausragende Leistungen und ist insbesondere für Aluminiumlegierungen und Buntmetalle eine zukunftsfähige Frästechnologie. Perfektion made in Switzerland.

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