Nicolas Vernier, Director Sales der Dixi Polytool SA: «Glücklcherweise befinden sich einige Branchen wie die Schmuckindustrie, die Medizintechnik und die Luftfahrtindustrie noch in guter Verfassung.» (Bild: Dixi Polytool)
Nicolas Vernier im SMM-Interview zur Innoteq 2025

Dixi Polytool: stärkerer Fokus auf Diamant- und PKD-Werkzeuge

Die Messe nehme im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung eine besondere Rolle ein, weil sie den menschlichen Faktor betone, sagt Nicolas Vernier, Director Sales von Dixi Polytool SA. Dixi Polytool verfügt über hohe Kompetenzen im Bereich der Mikrowerkzeuge, speziell im Bohren und Fräsen, wie auch bei Sonderwerkzeugen für die Uhren-, Schmuck und Medizintechnik. Diamant- und PKD-Werkzeuge werden vermehrt in den Fokus gestellt, in diesem Sektor erhöht sich die Nachfrage kontinuierlich.

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Ludger Ignaszak, CEO der Utilis AG: «Wir sind ständig gefordert, unsere Werkzeugsysteme hinsichtlich Standzeitverbesserungen und Produktivitätssteigerung für unsere Kunden zu analysieren und zu optimieren.» (Bild: Utilis)
Ludger Ignaszak im SMM-Interview zur Innoteq 2025

Utilis: Hochleistungswerkzeuge inklusive CAM-Programmierung

Nach Aussage von Ludger Ignaszak, CEO der Utilis AG, ist das Auftragsvolumen im Bereich der Werkzeuge in der Westschweiz besser als in der Ostschweiz. Parallel zu seinem Werkzeugprogramm bietet Utilis auch zerspanungstechnische Beratung: «Multidec Care» ist eine Dienstleitung, die für die Kunden die Maschinenprogrammierung, das Einrichten sowie die optimale Werkzeugauswahl übernimmt, um sowohl die Standzeit als auch die Produktivität zu maximieren.

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Bildergalerien

Roland Ackermann, Verkaufsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Dihawag: «Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, den Kunden Impulse zur kontinuierlichen Verbesserung aufzuzeigen.» (Bild: Dihawag)
Roland Ackermann im SMM-Interview zur Innoteq 2025

«Dank neuer Technologien eröffnen sich neue Möglichkeiten»

Viel positiver als Roland Ackermann (Verkaufsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Dihawag) kann man die aktuelle wirtschaftliche Situation des Werkplatzes Schweiz kaum beschreiben. Es gelte, die Vorteile zu nutzen, die eine schwache Auftragslage mit sich bringe: Prozesse optimieren und neue Technologien in die Produktion integrieren. Diese bieten eine echte Chance – wenn die Wirtschaft wieder anzieht, können Unternehmen damit sowohl hochproduktiv als auch qualitativ auf höchstem Niveau agieren.

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Peter Feller, Leiter Verkauf und Marketing der Alesa AG: «Wir entwickeln ständig mit den Hartmetallherstellern und den Beschichtungsfirmen neue Variationen von Werkzeugen, um mannlos noch prozesssicherer fertigen zu können.» (Bild: Karin Furter)
Peter Feller im SMM-Interview zur Innoteq 2025

«... von neuen Möglichkeiten inspirieren lassen»

Peter Feller (Leiter Verkauf und Marketing, Alesa AG) ordnet die aktuelle wirtschaftliche Situation als ruhig ein. In solchen Phasen, die in der Fertigungsindustrie regelmässig vorkommen, sei es besonders wichtig, Prozesse zu optimieren. Gerade bei Zerspanungsprozessen können solche Phasen genutzt werden, um neue Werkzeuge zu testen und effizientere Fertigungsstrategien zu entwickeln. Denn die Erfahrung zeigt, dass es nach einer Baisse oft sehr stark anzieht und die Produktion wieder auf Hochtouren laufen muss.

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Patrick Jung (li., Fertigungsleiter, Spühl AG) und Christoph Andris (re., Vertriebsgebietsleiter, Heller Schweiz) vor den beiden FFZ. Links die «FFZ Heller FP 14000» und rechts im Hintergrund die «FFZ Heller HF 3500». Vorne im Bild die Maschinengestelle, die auf dem «FFZ Heller FP 14000» voll automatisiert bearbeitet werden. (Bild: Matthias Böhm)
Spühl GmbH setzt auf hoch automatisierte Fertigungsprozesse

Flexible Heller-Fertigungszellen für kleine bis grosse Bauteile (Teil 1)

Die Fertigung der Spühl GmbH ist professionell durchdekliniert. Nichts wird dem Zufall überlassen, derart perfektionistisch präsentierte sich die Fräsbearbeitung, als der SMM einen Blick auf zwei unabhängige Flexible Fertigungszellen (FFZ) mit zwei Heller-Bearbeitungszentren werfen konnte. Die flexible automatisierte Fertigung ab Losgrösse 1 ist bei Kleinteilen auf einer Heller HF 3500 perfekt eingespielt, bei Grossteilen ist Losgrösse 1 auf der FP 14000 eine personal- und rüstintensive Aufgabe. Zwei Fertigungswelten, die perfekt aufeinander abgestimmt sind und sich hervorragend ergänzen.

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Mit dem Rotomilling-Verfahren bietet pL Lehmann ein kostengünstiges Verfahren zur Scroll-Bearbeitung an, mit dem sich hohe Präzision und Oberflächengüte erzeugen lassen. (Bild: pL Lehmann)
Scroll-Bearbeitung mit Rotomilling

Wirtschaftliche Bearbeitungsalternative verbessert Wirkungsgrad von Scroll-Verdichtern

Hersteller von Scroll-Verdichtern bedienen einen vielversprechenden Markt – und mit dem richtigen Equipment lohnt sich diese Zerspanung. Als wirtschaftliche und hochgenaue Fertigungslösung empfiehlt pL Lehmann, Schweizer Hersteller von CNC-Drehtischen, das von ihm entwickelte Rotomilling-Verfahren. Es benötigt als Grundvoraussetzung lediglich ein Standardfräszentrum und einen ergänzenden pL-Lehmann-Präzisionsdrehtisch.

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