Produktion auf die Zukunft vorbereiten SMM-Kongress 2026: Es bleibt spannend

Von Matthias Böhm 2 min Lesedauer

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Nach wie vor gehört es zu den grössten Herausforderungen, die Produktion zum einen hoch flexibel als auch vollautomatisiert zu fahren. Mit 13 Vorträgen bietet der SMM-Kongress am 21. Mai in der Messe Luzern ein breites Spektrum an Vorträgen von Spezialisten aus der Schweizer Industrie, wie eine moderne und hoch automatisierte flexible Fertigung realisiert werden kann.

Am SMM-Kongress am 21. Mai 2026 in der Messe Luzern geht es auch in diesem Jahr um die Optimierung von Fertigungs- und Produktionsprozessen.(Bild:  Thomas Entzeroth)
Am SMM-Kongress am 21. Mai 2026 in der Messe Luzern geht es auch in diesem Jahr um die Optimierung von Fertigungs- und Produktionsprozessen.
(Bild: Thomas Entzeroth)

Der SMM-Kongress bietet wiederholt ein breites Spektrum an Vorträgen, wie Fertigungsprozesse optimiert werden können. So berichtet etwa Tobias Fischer (Operation Manager, Eugen Seitz AG), wie sie es schafften, im Rahmen einer hoch flexiblen Fertigung Spindellaufzeiten von 7500 Stunden pro Jahr auf vier Bearbeitungszentren zu ermöglichen. Das Maximum liegt übrigens bei 8760 Stunden pro Jahr. Die Losgrössen liegen hier typischerweise zwischen 1 und 25 Teilen.

Ergänzt wird der Vortrag zum einen durch die Gebr. Heller Maschinenfabrik als auch Goodj Automation. Diese beiden Partnerunternehmen waren an der Umsetzung dieser hoch flexiblen Produktionszellen beteiligt. Mit einem Konzept der flexiblen Fertigungszellen konnten die Spezialisten noch dazu eine bedienerlose Fertigung von bis zu 150 Stunden realisieren. Eine Meisterleistung!

Seitens United Machining zeigt Carlo Buck (Managing Director & Head of Market Region Central Europe) auf, wie Strategiewechsel in der Fertigung und das Hinterfragen bestehender Fertigungsverfahren zu neuen effizienteren Lösungen führten. Er legt dies konkret an zwei Kundenbeispielen offen.

Zukunftsorientiert wird es zum Ende des SMM-Kongresses, wenn Keynote-Speaker Patrik Meli (Everllence in Zürich, ehem. MAN Turbo Systems) über Grosswärmepumpen (realisiert in Dänemark für eine 100 000-Einwohnerstadt) als Gamechanger in der Energietechnik referieren wird. Dieser Vortrag zeigt auf, dass sich nicht nur komplett neue Märkte im Energiesektor öffnen, sondern dass diese Märkte durch Schweizer Engineering-Know-how inklusive Produktion ermöglicht werden. Was für den Werkplatz Schweiz durchaus förderlich ist und zeigt, dass Engineering-Know-how gepaart mit einer Vor-Ort-Produktion nach wie vor ein sehr erfolgreiches Geschäftsmodell sein kann.

Für Besucher bietet sich ein spannendes Technologieportfolio am SMM-Kongress. Und das Beste: Während der Pausen lässt sich darüber hinaus mit den Spezialisten über mögliche Lösungsansätze für die eigene Produktion diskutieren.

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