Auftragseingang der Werkzeugmaschinenindustrie in Deutschland: Auslandsgeschäft stützt Aufträge im ersten Halbjahr 2025. (Bild: VDW)
Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie

Aufschwung erst im kommenden Jahr erwartet

Im zweiten Quartal 2025 verharrte der Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie auf Vorjahresniveau. Dabei gaben die Bestellungen aus dem Inland um 14 Prozent nach, die Orders aus dem Ausland stiegen um 7 Prozent. Von Januar bis Juni 2025 sank der Auftragseingang um 5 Prozent. Die Inlandsnachfrage fiel um 22 Prozent, die Auslandsorders notierten 4 Prozent über Vorjahr.

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0126182638v2 (Bild: Fairxperts GmbH & Co. KG)
Schwierige Rahmenbedingungen

Parts Finishing 2025 ist abgesagt

Zwar hat sich die Stimmung in den Unternehmen laut IFO-Geschäftsklimaindex im Juli etwas verbessert. Geht es um die Erwartungen, herrscht jedoch nach wie vor grosse Verunsicherung. Das zeigt sich nicht nur in einer sehr zurückhaltenden Investitionstätigkeit, sondern auch bei Messebeteiligungen. Diese Situation hat nun auch dazu geführt, dass der Veranstalter der Parts Finishing die im November 2025 geplante Veranstaltung abgesagt hat.

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0126186497v2 (Bild: Georg Fischer AG)
Halbjahresbericht 2025

GF ist auf Kurs

Im ersten Halbjahr 2025 erzielte das GF Flow Solutions-Geschäft insbesondere im Infrastrukturbereich in Europa ein solides Ergebnis, dies trotz anhaltender geopolitischer Spannungen, eines starken Schweizer Frankens, einer weiterhin verhaltenen Baukonjunktur sowie Unsicherheiten im Industriesektor in Europa im Zusammenhang mit den US-Zöllen. Die starke Marktposition von GF, das innovationsgetriebene Portfolio sowie die ausgewogene globale Präsenz in den Bereichen Infrastruktur, Industrie und Gebäude ermöglichten es dem Unternehmen, auch in einem turbulenten Marktumfeld widerstandsfähig zu bleiben und Chancen zu nutzen.

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Für Prozessplaner Marco Singer (links) ist der Zylinderkopf mit seinen sechs Zylindern und 24 Ventilen der Kopf des Motors. (Bild: Mapal)
Mapal-Feinbohrwerkzeuge im Einsatz bei MAN

Präzise «Kopfarbeit» für neu entwickelten (letzten?) Diesel-Grossmotor

Im Nürnberger Werk des Nutzfahrzeugherstellers MAN Truck & Bus ist die Produktion eines hocheffizienten neuen 13-Liter-Dieselmotors angelaufen. Als gemeinsame Motorenplattform soll er konzernweit genutzt werden. Für die Zylinderköpfe kommen Feinbohrwerkzeuge von Mapal zum Einsatz, mit denen die Ventilführungs- und Ventilsitzgrundbohrung bearbeitet werden. Eine aus technologischer Sicht herausfordernde Bearbeitung im Mikrometerbereich.

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Bildergalerien

Stammsitz von Cadfem in Grafing bei München (D). (Bild: Cadfem)
Cadfem feiert 40 Jahre Simulation in Deutschland, Europa und Asien

Vom Zwei-Mann-Betrieb zum weltweiten Digital Engineering Anbieter

Das auf technische Simulation spezialisierte Unternehmen Cadfem feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. 1985 zunächst als Vertriebsbüro der damals noch neuen Simulations-Software Ansys gegründet, hat sich das damalige Zwei-Mann-Startup zu einem der international grössten Anbieter von technischen Leistungen, Beratung und Schulungen rund um Simulation und Digital Engineering entwickelt. Heute betreut Cadfem weltweit über 5000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Themengebieten wie Antriebstechnik, Fahrzeugbau, Optik oder Maschinen- und Anlagenbau.

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Wie alt bin ich wirklich? Künftig könnte man das biologische Alter über tragbare Sensoren im Schweiss messen. (Bild: KI-generiert)
Schweiss gibt Auskunft über Langlebigkeit und Resilienz

Biologisches Alter dank Sensortechnologie bestimmen

Menschen möchten möglichst lange gesund und aktiv bleiben. Doch wie jung und widerstandsfähig ist der eigene Körper eigentlich? Forschende der ETH Zürich, der Empa, des Caltech und des Universitätsspital Basel wollen das biologische Alter nun präzise und einfach messbar machen. Das neu gestartete Projekt «AGE RESIST» wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert und will neue Biomarker im Schweiss mit tragbaren Sensoren bestimmen.

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0126188270v2 (Bild: BME)
Einkaufsmanagerindex Deutschland

Produktionsanstieg verliert im Juli an Dynamik

Der gemeinsam mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) erstellte HCOB Einkaufsmanagerindex Deutschland (EMI) lag im Juli mit 49,1 Punkten marginal über dem Vormonatswert (49,0) und auf dem höchsten Stand seit fast drei Jahren. Positive Impulse kamen von den Teilindizes Beschäftigung, Vormateriallager und Lieferzeiten. Sie glichen die schwächeren Anstiege sowohl bei der Fertigung als auch bei den Auftragseingängen aus.

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