Bei Gebirgsankern, die Felswände entlang von Verkehrswegen, Tunnelwände oder Abbauräume im Untertagebau sichern, kann ins Sicherungsnetz stürzendes Gesteinsmaterial zu Schäden im Anker führen. Bei der untersuchten, kaltumgeformten Legierung bewirkt diese Belastung eine erneute Verfestigung des Materials. Auch Verbindungselemente profitieren von diesem Effekt. (Bild: Fraunhofer IWU)
Innovativer Stahlguss

TRIP/TWIP-Effekt ebnet den Weg für sicherere und nachhaltigere Bauteile

Dem Fraunhofer IWU und der TU Bergakademie Freiberg ist ein Durchbruch in der Stahlgusstechnologie gelungen. Ihre Entwicklung eines kaltumformbaren, kupferlegierten austenitischen Stahlgusses mit TRIP/TWIP-Eigenschaften markiert einen Meilenstein in der Materialwissenschaft und eröffnet gänzlich neue Perspektiven für sicherheitskritische Anwendungen. Die neue Legierung bietet eine bisher beispiellose Kombination aus Festigkeit und Duktilität: Sie ist hoch belastbar und kann sich dennoch plastisch verformen.

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Die Konzeptfabrik von Dürr und Grob: Ein «State-of-the-art»- und «Next-Generation»-Prozess mit 50 Prozent reduziertem Platz- und Energiebedarf. (Bild: Grob)
Dürr und Grob

Neue Konzeptfabrik für Batteriezellfertigung

Weniger Platz- und Energiebedarf, dafür mehr Leistungsfähigkeit und höchste Batteriezellqualität – das ist der Ansatz der Maschinenbauer Dürr und Grob für ihre neue Konzeptfabrik für Lithium-Ionen-Batteriezellen. Auf der diesjährigen Messe «The Battery Show Europe» in Stuttgart zeigten die beiden Partner als grösster Aussteller, welche technischen Innovationen dies ermöglichen. Schlüsseltechnologien sind die Trockenbeschichtung der Elektroden, die ohne Trocknungsprozess auskommt, und eine leistungsstarke Z-Faltertechnologie für die Zellassemblierung mit integriertem Notching.

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Anbieter zum Thema

Am Fraunhofer IWU entwickeltes Spannelement für das automatisierte Spannen und Fügen von thermoplastischen Kohlefaserverbundmaterialien bei Flugzeugtüren (z. B. Querträger). (Bild: Fraunhofer IWU)
Forschungsprojekt «TAVieDA»

Neues Material- und Produktionskonzept reduziert Fertigungszeiten von Flugzeugtüren drastisch

Die Herstellung von Türen für Passagierflugzeuge ist überwiegend Handarbeit. Besonders zeitaufwendig ist die Montage der Türstrukturen mit ihren Schraub- und Nietverbindungen. Viele Zwischenschritte sind erforderlich, um den direkten Kontakt unterschiedlicher Materialien zu vermeiden, der zu Korrosion führt. Werden statt Aluminium, Titan und Duroplasten hauptsächlich thermoplastische Kohlefaserverbundmaterialien (CFK) eingesetzt, die ohne Trennlagen automatisiert miteinander verschweisst werden können, geht es wesentlich schneller – die Fertigungszeit für die Türstruktur sinkt von 110 auf nur noch 4 Stunden. Dies zeigt ein Forschungsprojekt von Fraunhofer IWU, Fraunhofer LBF, Trelleborg und Airbus Helicopters.

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Auftragseingang der Werkzeugmaschinenindustrie in Deutschland: Auslandsgeschäft stützt Aufträge im ersten Halbjahr 2025. (Bild: VDW)
Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie

Aufschwung erst im kommenden Jahr erwartet

Im zweiten Quartal 2025 verharrte der Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie auf Vorjahresniveau. Dabei gaben die Bestellungen aus dem Inland um 14 Prozent nach, die Orders aus dem Ausland stiegen um 7 Prozent. Von Januar bis Juni 2025 sank der Auftragseingang um 5 Prozent. Die Inlandsnachfrage fiel um 22 Prozent, die Auslandsorders notierten 4 Prozent über Vorjahr.

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Bildergalerien

0126182638v2 (Bild: Fairxperts GmbH & Co. KG)
Schwierige Rahmenbedingungen

Parts Finishing 2025 ist abgesagt

Zwar hat sich die Stimmung in den Unternehmen laut IFO-Geschäftsklimaindex im Juli etwas verbessert. Geht es um die Erwartungen, herrscht jedoch nach wie vor grosse Verunsicherung. Das zeigt sich nicht nur in einer sehr zurückhaltenden Investitionstätigkeit, sondern auch bei Messebeteiligungen. Diese Situation hat nun auch dazu geführt, dass der Veranstalter der Parts Finishing die im November 2025 geplante Veranstaltung abgesagt hat.

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0126186497v2 (Bild: Georg Fischer AG)
Halbjahresbericht 2025

GF ist auf Kurs

Im ersten Halbjahr 2025 erzielte das GF Flow Solutions-Geschäft insbesondere im Infrastrukturbereich in Europa ein solides Ergebnis, dies trotz anhaltender geopolitischer Spannungen, eines starken Schweizer Frankens, einer weiterhin verhaltenen Baukonjunktur sowie Unsicherheiten im Industriesektor in Europa im Zusammenhang mit den US-Zöllen. Die starke Marktposition von GF, das innovationsgetriebene Portfolio sowie die ausgewogene globale Präsenz in den Bereichen Infrastruktur, Industrie und Gebäude ermöglichten es dem Unternehmen, auch in einem turbulenten Marktumfeld widerstandsfähig zu bleiben und Chancen zu nutzen.

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Für Prozessplaner Marco Singer (links) ist der Zylinderkopf mit seinen sechs Zylindern und 24 Ventilen der Kopf des Motors. (Bild: Mapal)
Mapal-Feinbohrwerkzeuge im Einsatz bei MAN

Präzise «Kopfarbeit» für neu entwickelten (letzten?) Diesel-Grossmotor

Im Nürnberger Werk des Nutzfahrzeugherstellers MAN Truck & Bus ist die Produktion eines hocheffizienten neuen 13-Liter-Dieselmotors angelaufen. Als gemeinsame Motorenplattform soll er konzernweit genutzt werden. Für die Zylinderköpfe kommen Feinbohrwerkzeuge von Mapal zum Einsatz, mit denen die Ventilführungs- und Ventilsitzgrundbohrung bearbeitet werden. Eine aus technologischer Sicht herausfordernde Bearbeitung im Mikrometerbereich.

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Stammsitz von Cadfem in Grafing bei München (D). (Bild: Cadfem)
Cadfem feiert 40 Jahre Simulation in Deutschland, Europa und Asien

Vom Zwei-Mann-Betrieb zum weltweiten Digital Engineering Anbieter

Das auf technische Simulation spezialisierte Unternehmen Cadfem feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. 1985 zunächst als Vertriebsbüro der damals noch neuen Simulations-Software Ansys gegründet, hat sich das damalige Zwei-Mann-Startup zu einem der international grössten Anbieter von technischen Leistungen, Beratung und Schulungen rund um Simulation und Digital Engineering entwickelt. Heute betreut Cadfem weltweit über 5000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Themengebieten wie Antriebstechnik, Fahrzeugbau, Optik oder Maschinen- und Anlagenbau.

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