Warum Fehlmann-Maschinen America's-Cup-Yachten schneller machen

Swiss-Know-how für die Besten der Welt

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Hervorragende Zusammenarbeit mit Fehlmann

A. Winistörfer: «Unser Einstieg in das 5-Achs-Simultanfräsen von Titan war schon kritisch. Wir hatten alle keine Erfahrung im Fräsen. Deshalb haben wir eine angehende Polymechanikerin eingestellt, die schliesslich ihre Lehrabschlussarbeit bei uns gemacht hat. Obwohl sie keine Erfahrungen in der 5-Achs-Simultan-Bearbeitung hatte, konnten wir gemeinsam mit Fehlmann die Fertigungsstrategien erarbeiten. Das lief herausragend. Durch diesen ausgezeichneten Know-how-Transfer gewannen wir technologisch einen grossen Vorsprung gegenüber unseren beiden Mitbewerbern.»

Die CFK-Spannsysteme werden grösser

Mit dem zunehmenden Erfolg der Carbo-Link AG muss die Fertigung ausgebaut werden. Nach der Picomax 90 wurde erst in eine grössere und leistungsstärkere Picomax 95 investiert. Doch die CFK-Schlaufen wurden noch grösser und die gross bauenden Spiderplates mussten effizient gefertigt werden, mit hohem Zeitspanvolumen. Genau zu diesem Zeitpunkt kamen die Versa 825 von Fehlmann AG auf den Markt.

Adrian Tobler (Fehlmann): «Als wir diese, damals auch für uns absolut neue Maschine auf den Markt brachten, war Carbo-Link eines der ersten Unternehmen, die unseren ‹Prototypen› in die Verantwortung nehmen wollte. Das haben wir sehr geschätzt, obwohl wir wussten, dass die Maschine einem richtigen Härtetest unterzogen würde. Denn bei Carbo-Link wird der Maschine alles abverlangt. Aus unserer Sicht aber war es wie massgeschneidert für die anspruchsvollen Anwendungen von Carbo-Link. Stabilität, Genauigkeit und eben Zuverlässigkeit genau so, wie es vom Kunden benötigt wurde.»

A. Winistörfer: «Richtig, ein kleines Risiko war es schon, eine der ersten Versa zu bestellen. Aber unsere bisherigen Erfahrungen mit Fehlmann AG waren derart überzeugend, dass wir uns sicher waren, dass die Versa 825 perfekt passt. Die mittlerweile doch schon langjährige Erfahrung mit der Anlage hat unsere Einschätzung bestätigt. Wir hatten praktisch keine Probleme und sie zerspant die schwierigsten Werkstoffe 5-achsig simultan absolut reibungslos. Und wenn mal etwas ist: die Techniker sind schnell vor Ort und wissen, was zu tun ist. Sie läuft bis heute ausgezeichnet. Und wenn ich ehrlich bin, passt sie perfekt zu uns und zu unseren Aufträgen. Denn fast alle unserer gefertigten Teile sind Prototypen, wie unsere Versa es damals war.»

Keine Sorge um den Werkplatz Schweiz machen

J. Solenthaler: «Ich muss am Schluss sagen, als wir die Bauteile das erste Mal gesehen haben, war klar: Das wird extrem schwierig zu fertigen. Aber die beiden haben das gemeinsam mit ihrer damaligen Lehrtochter richtig klasse auf unseren Fehlmann-Maschinen hingekriegt. Bei solchen Leuten braucht man sich um den Werkplatz Schweiz keine Sorgen zu machen.»

A. Winistörfer sagt dazu nur: «Und die Fehlmann AG hat bei uns wohl den besten Job gemacht, den man als Werkzeugmaschinenhersteller überhaupt machen kann.»<<

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