Salon EPHJ-EPMT-SMT «Swiss made» ist cool - Fachmesse in Genf

Redakteur: Sergio Caré

Der Salon EPHJ-EPMT-SMT nimmt seine Rolle im Dienste der Schweizer Industrie voll und ganz war. Die drei Bereiche der Messe in Genf sind nach wie vor Uhrmacherei-Juwelierskunst, Mikrotechnologien und Medizintechnologie. Insbesondere die Medtech wird in der Schweiz immer wichtiger. Einer der Höhepunkte wird die Bekanntgabe der Ergebnisse einer landesweiten Umfrage unter jungen Schweizern sein und ihre Aussage dass «Swiss made» cool ist.

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Die Luxusuhrenhersteller wollen auch in Zukunft Uhren mit dem Schweizerkreuz herstellen.
Die Luxusuhrenhersteller wollen auch in Zukunft Uhren mit dem Schweizerkreuz herstellen.
(Bild: Salon EPHJ-EPMT-SMT / TheWATCHES)

Der Salon EPHJ-EPMT-SMT feiert in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag und bestätigt die Aussteller- und Besucherzahlen des letzten Jahres. Für die Messe, die vom 14. bis 17. Juni 2016 in Genf stattfinden wird, könne gar ein leichter Wachstum verzeichnet werden, sagten die Veranstalter an der Pressekonferenz in Zürich. 2015 zeigten 867 Aussteller ihre Waren. «Trotz der schwierigeren Konjunktur sind viele Aussteller unserer Einladung gefolgt», so Projektleiter Barthélémy Martin. Auch die Besucherzahlen sollen auf ähnlich hohem Niveau sein wie letztes Jahr. Die Zahl der Fachbesucher betrug damals 20'000. Die Aussteller und Besucher sind zu 60 Prozent aus der Romandie, zu 20 Prozent aus der Deutschschweiz und die verbleibenden 20 Prozent aus dem Ausland. Insgesamt haben Aussteller aus zwölf verschiedenen Ländern – darunter Deutschland, Frankreich und Italien – ihr Kommen zugesagt. Dies ist besonders wichtig, da viele der Aussteller exportierende Firmen sind.

Im Vorfeld zur Fachmesse kündigten die Aussteller neue Produkte und Vorpremieren an, um sie dem Fachpublikum zu präsentieren. Denn für die Aussteller ist eines letzten Endes wichtig: Neue Verträge zu unterzeichnen oder neue Märkte zu erschliessen. «Das ist die große Stärke unserer Messe», erklärt Mitbegründer Olivier Saenger. Letztes Jahr gaben laut Saenger mehr als 95 Prozent der Aussteller an, dies nach der Messe getan zu haben.

Medizintechnik wird wichtiger

Mit 270 aktiven Unternehmen aus der Medizintechnik bestätigt der Salon EPHJ-EPMT-SMT erneut seinen Status als grösste Schweizer Veranstaltung, die sich medizinischen Geräten widmet. Die Industrie der Medizintechnologien gehört zurzeit zu den dynamischsten Wirtschaftszweigen der Schweiz. Das BAKBASEL sieht für das nächste Jahr einen Wachstum von 1,2 Prozent vor und das notabene in einer Zeit in der die restlichen Industrie her an Boden verliert als gewinnt. Die Medizinaltechnik erwirtschaftet einen Umsatz von 13 Milliarden CHF, umfasst 3700 Grossunternehmen, KMU und Start-ups und beschäftigt direkt oder indirekt etwa 100‘000 Personen.

Die vielen, oft wenig bekannten Firmen, die in diesem Sektor arbeiten, sind aber äusserst aktiv und betreiben viel Forschung und Entwicklung. «In unserer Firma entwickeln 400 Leute an neuen oder bestehende Produkten weiter», sagt Jean-Marc Collet, Geschäftsührer der Stäubli AG in Horgen.

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