Technologiebranche trifft sich Technologiemesse zu Gast in Bern

Redakteur: Silvano Böni

Vom 2. bis 4. September 2014 präsentiert die Sindex auf dem Messegelände der Bernexpo eine umfassende Leistungsschau der Technologiebranche der Schweiz. Die Messe deckt ein äusserst breites Themen-Spektrum ab und vereint die Anbieter in den Bereichen Elektronik, Automation und Elektrotechnik auf einem Platz.

Firmen zum Thema

Weiterer Höhepunkt und gleichzeitiger Abschluss des von Michael Sokoll moderierten Symposiums bildet wie bereits 2012 ein «CEO-Roundtable». Das Podium ist mit Vertretern von global tätigen Unternehmen verschiedener Grösse besetzt: Mit Remo Lütolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung von ABB Schweiz, trifft ein Vertreter eines Weltkonzerns mit 150 000 Mitarbeitenden auf Annette Heimlicher, CEO von Contrinex, einer kleineren, multinationalen Unternehmensgruppe mit rund 500 Mitarbeitenden.
Weiterer Höhepunkt und gleichzeitiger Abschluss des von Michael Sokoll moderierten Symposiums bildet wie bereits 2012 ein «CEO-Roundtable». Das Podium ist mit Vertretern von global tätigen Unternehmen verschiedener Grösse besetzt: Mit Remo Lütolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung von ABB Schweiz, trifft ein Vertreter eines Weltkonzerns mit 150 000 Mitarbeitenden auf Annette Heimlicher, CEO von Contrinex, einer kleineren, multinationalen Unternehmensgruppe mit rund 500 Mitarbeitenden.
(Bild: Sindex)

Die Technologiemesse Sindex öffnet vom 2. bis 4. September 2014 wieder ihre Pforten auf dem Messegelände in der Bundesstadt Bern. Erwartet werden rund 300 Aussteller aus der gesamten Schweiz, welche ihre neuen Produkte dem Fachpublikum präsentieren werden. Am Eröffnungs-Symposium der Messe beleuchten zudem Exponenten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport diverse Frage aus verschiedenen Blickwinkeln. Zum Leitthema «Werkplatz Schweiz – Erfolgsfaktoren im globalen Wettbewerb» werden rund 250 Gäste und Referenten.

Technologie zum Anfassen

Neben der vielfältigen Ausstellerlandschaft wird an der Sindex 2014 auch Technologie zum Anfassen geboten. Eine der Messehallen wird im Rahmen der Sonderschau «Technologie erleben» zu einer Art Fabrik umfunktioniert, in welcher live gearbeitet wird und Firmen ihre Roboter, Sondermaschinen und anderen Anwendungen vorführen. Die Besucher erleben die neusten Entwicklungen der Robotertechnik hautnah mit und können ganze Fertigungsprozesse vor Ort mitverfolgen. So wird beispielsweise ein mit einer Plasma-Schneideinrichtung ausgerüsteter, hochpräziser Industrie-Roboter Blechteile zuschneiden, welche anschliessend zusammengeschweisst werden. Auch eine High-Tech-Produktionsanlage zum Bearbeiten von Printplatten für den Elektronik-Bereich kann in voller Aktion besichtigt werden. Ziel der Sonderschau ist, den Ausstellern ein zusätzliches Schaufenster für ihre Innovationen zur Verfügung zu stellen und den Besuchern einen vertieften Einblick in die Welt der Automatisierung zu geben.

Gemeinsamer Marktplatz

Eine weitere Neuheit an der diesjährigen Sindex ist der Ausstellungsbereich «Electronic City». Ob Komponenten, Tastaturen oder Simulations-Tools: Rund um einen gemeinsamen Marktplatz zeigen über zehn Firmen ihre Produkte und Dienstleistungen für die Entwicklung elektronischer Geräte. Auch die angewandte Forschung ist an der «Electronic City» präsent: Mit der Hochschule Luzern und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften werden zwei Vertreter aus Forschung und Innovation ihre Dienstleistungen präsentieren.

Sindex-Symposium

Am Sindex-Symposium, der Auftaktveranstaltung zur Technologiemesse, legt Christa Markwalder die Perspektiven der Schweizer (Export-)Wirtschaft aus politischer Sicht dar. Die Berner Nationalrätin verfügt über ein breites wirtschafts- und aussenpolitisches Know-how und ist überzeugt, dass der technologische Fortschritt eines der Fundamente unserer Gesellschaft ist. Was es braucht, damit dieser Fortschritt in wirtschaftlichen Erfolg umgemünzt werden kann, wird Markwalder anlässlich des Symposiums darlegen. Hauptredner am diesjährigen Symposium ist der renommierte deutsche Wirtschaftswissenschaftler Professor Heiner Flassbeck. Der ehemalige Chef-Volkswirt der UNCTAD (United Nations Conference on Trade and Development) und ehemalige deutsche Staatssekretär wird in seiner Keynote den Wirtschaftsstandort Schweiz aus einer Aussenperspektive beleuchten.

Additive Fertigung live

Weltklasse-Leistungen erbringt auch das Forschungsteam rund um Dr. Andreas Kirchheim an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Gemeinsam mit Tehag Engineering stellen sie am Sindex-Symposium ein Innovationsprojekt aus dem Bereich der additiven Fertigung («3D-Druck») in der Abgasreinigung vor. Das Forschungsteam hat Düse und Mischelement für das Abgasreinigungssystem bereits mit additiver Fertigung hergestellt. In Zukunft sollen die Teile dank der additiven Fertigung strömungstechnisch optimiert werden. Welche Vorteile die additive Fertigung bei der Entwicklung und Herstellung von Komponenten bringt, erklärt Dr. Kirchheim in einer Präsentation mit Live-Elementen.

CEO-Roundtable zum Leitthema

Weiterer Höhepunkt und gleichzeitiger Abschluss des von Michael Sokoll moderierten Symposiums bildet wie bereits 2012 ein «CEO-Roundtable». Das Podium ist mit Vertretern von global tätigen Unternehmen verschiedener Grösse besetzt: Mit Remo Lütolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung von ABB Schweiz, trifft ein Vertreter eines Weltkonzerns mit 150 000 Mitarbeitenden auf Annette Heimlicher, CEO von Contrinex, einer kleineren, multinationalen Unternehmensgruppe mit rund 500 Mitarbeitenden. Während ABB bereits heute rund 80 Prozent seines Umsatzes durch Exportgeschäfte erzielt, möchte Contrinex seinen «technologischen Vorsprung mit systematischem Vorgehen in die globalen Märkte» bringen. Oliver Vietze, CEO und Verwaltungsratspräsident der Baumer Group, sowie Martin Müller, CEO Güdel Group AG, repräsentieren am Roundtable zwei weitere Schweizer Unternehmen mit Produktionsstätten weltweit. Beide Unternehmen erzielen jedoch nach wie vor rund 30 bis 40 Prozent der Wertschöpfung in der Schweiz und spüren den Fachkräftemangel hierzulande. Am Podium zeigen die CEOs auf, welche Folgen die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative für sie hat, wie sie sich trotz höheren Standortkosten global behaupten und wo die Zukunft des Werkplatzes Schweiz liegt. Komplettiert wird das Podium durch Professor Konrad Wegener, Leiter des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fertigung an der ETH Zürich. <<

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