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Eine weitere Empfehlung des Anlagenherstellers war die Einführung spezieller Werkstückträger für sehr kleine Teile. «In diese Schleuderkörbe können wir beispielsweise 20 Linsen einlegen, die jeweils nur etwa 10 mm gross sind. Die Werkstückträger sind so gestaltet, dass sich die Teile gegenseitig nicht berühren und Beschädigungen ausgeschlossen sind, sie aber vom Reinigungs- und Spülmedium sehr gut erreicht werden. Nach der Reinigung und Spülung erfolgt ein Schleuderprozess zum Trocknen, nach dem die Teile beschichtungsreif sauber und fleckenfrei entnommen werden können», erklärt Dr. Matthias Jäger.
Vollautomatische teilespezifische Reinigungsprozesse
In der Anlagensteuerung sind 16 Programmplätze für teilespezifische Reinigungsprozesse hinterlegt, von denen Jenoptik derzeit zwölf nutzt. Durch das Reinigungsprogramm ist festgelegt, welche Reinigungsbecken mit den jeweiligen Teilen angefahren werden, wie lange sie dort verweilen und welche Schallfrequenz zum Einsatz kommt. So können die Gläser im gleichen Becken beispielsweise über ein bestimmtes Zeitintervall mit 40 kHz und über ein anderes mit 80 kHz gereinigt werden. «Die hohe Flexibilität bei der Festlegung der verschiedenen Reinigungsparameter stellt sicher, dass jedes Teil entsprechend seinen spezifischen Anforderungen behandelt wird. Ausserdem konnten wir mit der neuen Anlage manuelle Nacharbeiten deutlich reduzieren und erreichen längere Standzeiten der Bäder. Insgesamt ist die Reinigung also nicht nur besser, sondern auch wirtschaftlicher geworden», freut sich Dr. Matthias Jäger. <<
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