Fein- und Spezialmechanik Thurgauer Mechanikspezialisten fusionieren

Redakteur: Sergio Caré

Die beiden Thurgauer Unternehmen Zebatech AG und die Alwo-SMA Spezialmechanik AG, spezialisiert auf Fein- und Spezialmechanik, haben fusioniert. Die neuen Inhaber sind überzeugt, dass sie damit langfristig neue Marktanteile gewinnen und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

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(V.l.n.r.) Werner Bötschi, ZebaTech; Uwe Lehner, Alwo-SMA; Paul Hafner, Alwo-SMA; Stefan Giger, Zebatech.
(V.l.n.r.) Werner Bötschi, ZebaTech; Uwe Lehner, Alwo-SMA; Paul Hafner, Alwo-SMA; Stefan Giger, Zebatech.
(Bild: Zebatech)

Künftig wird die Maschinenproduktion der Unternehmen Zebatech AG und der Alwo-SMA Spezialmechanik AG aufeinander ausgerichtet. Zentral sind dabei die neu geschaffenen Produktionsinseln mit kubischer und rotativer Bearbeitung. Ein spezielles Augenmerk liegt auf dem Automatisierungsgrad: Diesen wollen die beiden Inhaber Stefan Giger und Werner Bötschi kontinuierlich steigern und ausbauen. Die Bereiche Schlosserei und Biegetechnik werden auf hohem Niveau weitergeführt. Mit der Fusion werden in Amriswil vielfach Synergien genutzt. «All diese Massnahmen werden sich mit Sicherheit positiv auswirken: Wir gewinnen einen technologischen Vorsprung und erhöhen den Kundennutzen», sagt Giger. Die Inhaber haben viel vor und benötigen dazu alle Mitarbeiter von Alwo – ein Stellenabbau sei nicht vorgesehen. Im Gegenteil: 2018 sollen sogar weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. «Nur so können wir die One-Stop-Shop-Strategie für komplexe Einzelteile oder Serienaufträge umsetzen», ergänzt er. Die Betriebe behalten vorläufig ihre Namen: «Beide Marken sind bekannt und wertvoll. Wir möchten gegenüber unseren Kunden weiterhin so auftreten», erklärt Bötschi. «Trotzdem werden wir eine Firma sein.» Klares Ziel der Inhaber: den Ausbau der Marktanteile in der Schweiz sowie im süddeutschen Raum und in Österreich.

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