Fakuma 2015 Trick-17: Werkzeuge mittels 3D-Drucker erstellen

Redakteur: Peter Königsreuther

Pöppelmann K-Tech zeigt in Friedrichshafen einen Weg, wie man flexibel, schneller und individuell zum funktionsfähigen Musterteil im Hinblick auf technische Spritzgusskomponenten kommen kann. Halle B5 am Stand 5107.

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Pöppelmann druckt kein Prototypenteil, sondern das dafür nötige Werkzeug aus. So können erste funktionsfähige Bauteile quasi seriennah mit Originalmaterial gespritzt werden.
Pöppelmann druckt kein Prototypenteil, sondern das dafür nötige Werkzeug aus. So können erste funktionsfähige Bauteile quasi seriennah mit Originalmaterial gespritzt werden.
(Bild: Poeppelmann)

Pöppelmann K-TECH präsentiert auf der Fakuma neuartige Verfahren der additiven Fertigung, um schnell funktionsfähige Muster für technische Spritzgussteilen aus Kunststoff zu erstellen, wie es heisst. Diese kämen zum Beispiel im Bereich der erneuerbaren Energien, im Maschinen- und Apparatebau sowie der Elektro- oder Automobilindustrie zum Einsatz.

Um funktionale Prototypen anzufertigen, werden zwar bereits Muster mithilfe des 3D-Druckverfahrens in wenigen Tagen erstellt, doch der Trend in der generativen Fertigung geht hin zu belastbaren Mustern aus echtem Serienmaterial – die Idee liegt also nahe, nicht das Bauteil selbst sondern gleich das Werkzeug dafür zu drucken. Dann kann es einfach in eine Stammform eingesetzt und mit Spritzgussmaterial gefüllt werden. So entsteht in extrem kurzer Zeit ein voll funktionsfähiges Bauteil, wie der Aussteller erklärt. Das alles wird am Stand ausserdem live gezeigt. MM

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