Einfach und sicher vernetzt Umati verbindet den Maschinenpark

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die United Grinding Group nutzt die einfache Vernetzung unterschiedlicher und auch älterer Maschinen mittels Umati in ihrem Produktionsumfeld.

Das Projektteam: Marc Baumgartner, Christian Breitenbaumer und Christian Josi (v. l. n. r.) mit dem Production Monitor der United Grinding Group, auf dem sich dank Umati die Produktivitätskennzahlen unterschiedlicher Maschinen darstellen lassen.(Bild:  United Grinding Group)
Das Projektteam: Marc Baumgartner, Christian Breitenbaumer und Christian Josi (v. l. n. r.) mit dem Production Monitor der United Grinding Group, auf dem sich dank Umati die Produktivitätskennzahlen unterschiedlicher Maschinen darstellen lassen.
(Bild: United Grinding Group)

Die Kunden der United Grinding Group sind so vielfältig wie die Gruppe selbst und reichen vom Kleinbetrieb bis hin zum Grosskonzern, von der Einzelfertigung bis hin zur Massenproduktion und von der Automobilindustrie über die Luft- und Raumfahrt, den Werkzeug- und Formenbau bis hin zur Feinmechanik. Für die Herstellung komplexer und anspruchsvoller Teile kommen dabei meist nicht nur Schleif-, Erodier- oder Messmaschinen der Gruppe zum Einsatz, sondern auch andere Technologien und somit Maschinen dritter Hersteller, wie beispielsweise Fräs- oder Drehmaschinen. Wertvolle Daten für die Optimierung der Produktion aus diesem heterogenen Maschinenpark zu aggregieren, kann umständlich und aufwändig sein. Bei der Anwendung von Umati (Universal Machine Technology Interface), dem inzwischen weltweiten Schnittstellenstandard für Werkzeugmaschinen, sei dies für die Gruppe hingegen einfach möglich.

Einfache Vernetzung verschiedener Maschinen

Die einfache Vernetzung verschiedener Maschinen unterschiedlicher Hersteller und Baujahre konnte in der Produktion von Studer, dem Rundschleifmaschinen-Spezialisten der Gruppe, unter Beweis gestellt werden. Nebst eigenen Studer-Rundschleifmaschinen wurden Werkzeugmaschinen von DMG Mori sowie Waldrich Coburg mittels Umati vernetzt. Die Daten wurden anschliessend im Production Monitor der United Grinding Digital Solutions zusammengeführt. Die Anbindung hat gezeigt, dass Umati nicht nur für Neumaschinen eingesetzt werden kann, sondern auch ältere bereits installierte Maschinen problemlos vernetzt werden können.

Der Leiter dieser Anbindung, Christian Josi, Head of Digital Engineering der United Grinding Group, erklärt hierzu: «Wir konnten zeigen, wie einfach die Vernetzung von älteren Maschinen mittels Umati wirklich ist. Dass Neumaschinen dank Umati problemlos Daten austauschen und an unseren Production Monitor weiterleiten können, ist bekannt und hat sich bewährt. Die Einbindung von älteren Bestandsmaschinen, welche sich auf einem technischen Stand von vor über 15 Jahren befinden, wurde vorher bei der United Grinding Group mittels Umati noch nicht realisiert.»

Ein Azubi-Projekt

Die Waldrich-Coburg-Maschine ist seit über einem Jahrzehnt in der Produktion bei Studer im Einsatz und für dieses Vorhaben prädestiniert. Ein spannendes Projekt für einen Lernenden, fand Josi. Er erhielt umgehend Unterstützung von Marc Baumgartner, der die Ausbildung der Automatiker-Lernenden bei Studer verantwortet. Christian Breitenbaumer (damals im 4. Automatiker-Lehrjahr bei Studer) nahm sich anschliessend der Aufgabe an, analysierte den Aufbau, die Funktionsweise und das Elektroschema der Waldrich-Coburg-Maschine und unterstützte bei der Evaluierung eines geeigneten, Umati-kompatiblen und kostengünstigen IoT-Devices für die Schnittstellenkommunikation. Dieses wurde von ihm verdrahtet und parametrisiert. Die Einbindung in den Production Monitor war danach nur noch Formsache – Umati sei Dank. Die Produktivitätskennzahlen der Waldrich-Coburg-Maschine lassen sich somit, zusammen mit den Daten der übrigen Fertigungsanlagen bei Studer, über den Production Monitor in Echtzeit auf dem Shopfloor-Dashboard, dem PC oder sogar mittels der Digital-Solutions-Mobile-App auf dem Smartphone anzeigen.

Info

Die United Grinding Group ist aktives Mitglied der Kerngruppe von Umati und hilft mit, den weltweiten Kommunikationsstandard für Werkzeugmaschinen weiterzuentwickeln.

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