Nachfolge Urma hat zum 60-jährigen Jubiläum Nachfolge geregelt

Von Anne Richter

Dieses Jahr feiert die Urma AG in Rupperswil ihr 60-jähriges Firmenjubiläum. Gleichzeitig hat das Familienunternehmen auch die Nachfolge geregelt: Die beiden Geschwister Jessica (31) und Yannick Berner (29) arbeiten nicht nur operativ in der Firma, sondern wirken seit 1. Januar 2022 auch als Mitglied im Verwaltungsrat mit.

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Urma hat seine Nachfolge geregelt: Urs W. Berner ist stolz auf die Nachfolgelösung mit Jessica und Yannick Berner innerhalb der Familie. In seiner bisherigen Funktion arbeitet Urs W. Berner weiterhin in der Urma mit.
Urma hat seine Nachfolge geregelt: Urs W. Berner ist stolz auf die Nachfolgelösung mit Jessica und Yannick Berner innerhalb der Familie. In seiner bisherigen Funktion arbeitet Urs W. Berner weiterhin in der Urma mit.
(Bild: Urma)

«Ich bin sehr froh, dass wir die Nachfolgeregelung sehr früh angegangen sind. Schlussendlich gehört aber auch ein bisschen Glück dazu, dass gleich zwei der Kinder Verantwortung für das Familienunternehmen übernehmen», betont Urs W. Berner, VR-Präsident und CEO der Urma, der seit 30 Jahren die Firma in zweiter Generation führt. In diesen Funktionen wird er weiterhin für die Firma arbeiten. Mit 130 Mitarbeitern entwickelt und fertigt Urma Präzisionswerkzeugsysteme, die weltweit bei der Bearbeitung präziser Bohrungen eingesetzt werden. Die Werkzeugsysteme erhöhen die Prozesssicherheit und tragen zur Effizienzsteigerung bei. Mitte August wird mit der Belegschaft, Partnern und Lieferanten der 60. Geburtstag des Unternehmens gefeiert.

Bereits vor sechs Jahren hat die Familie Berner einen Familienbeirat gegründet und 2018 übernahmen Jessica und Yannick die ersten Aufgaben in der Urma. Jessica ist heute als CFO für das Personal- und Rechnungswesen verantwortlich sowie Mitglied der Geschäftsleitung. Yannick Berner leitet als Geschäftsleitungsmitglied die IT- und Marketingabteilungen. Im Fokus hat er die Digitalisierung des Industrieunternehmens. Er betont: «Für uns ist es eine Ehre und ein Privileg, die Möglichkeit zu haben, das Unternehmen, welches unsere Grosseltern gegründet haben, in die Zukunft zu führen, weitere Innovationen voranzutreiben und neue Geschäftsfelder zu erschliessen, wie beispielsweise der industrielle 3D Druck im letzten Jahr.» «Nachhaltige Arbeitsbedingungen liegen mir sehr am Herzen», betont Jessica Berner. Sie denkt dabei an zeitgerechte Arbeitsbedingungen, gleitende Arbeitszeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, aber auch an weitere Automatisierungen und Innovationen.

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Ziel sei es, als gesamte Firma einen weiteren Schritt Richtung Nachhaltigkeit zu machen. Weiter wird stark in die digitale Transformation gesetzt, um am Standort Schweiz zu produzieren und international wettbewerbsfähig zu sein. -ari-

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