US-Gerichtsentscheid zu Strafzöllen Positives Signal, aber Unsicherheiten bleiben

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Der Entscheid eines US-Gerichts gegen Strafzölle wird vom Branchenverband Swissmechanic grundsätzlich als wichtiges Signal für den internationalen Handel gewertet. Gleichzeitig bleibe die Lage für exportorientierte Schweizer MEM-KMU unsicher.

(Bild:  KI-generiert)
(Bild: KI-generiert)

Swissmechanic begrüsst den jüngsten Entscheid des Obersten Gerichtshof, das die Einführung zusätzlicher Strafzölle in Frage stellt. Es unterstreiche die Bedeutung rechtsstaatlicher Verfahren und verlässlicher Rahmenbedingungen im internationalen Handel. Für exportorientierte KMU der MEM-Industrie sei dies ein wichtiges Signal.

Gleichzeitig bleibe die Situation volatil. Die Möglichkeit weiterer handelspolitischer Massnahmen sowie alternative Wege zur Einführung von Zöllen sorgen laut Swissmechanic weiterhin für Unsicherheit. Für viele Unternehmen stelle sich deshalb nicht nur die Frage nach konkreten Marktzugängen, sondern nach der generellen Planbarkeit ihrer internationalen Geschäftsaktivitäten.

Diese Unsicherheit wirke sich direkt auf Investitions- und Standortentscheide aus. Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen, die langfristig planen müssen, seien stabile und berechenbare Rahmenbedingungen zentral. Eine Phase anhaltender Unklarheit könne dazu führen, dass Investitionen verzögert oder ganz zurückgestellt werden – mit entsprechenden Folgen für Innovation, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit.

Nicola Roberto Tettamanti, Präsident Swissmechanic: «Der Entscheid ist ein positives Signal für den regelbasierten internationalen Handel. Gleichzeitig bleibt die Unsicherheit hoch. Für unsere KMU sind nicht einzelne Zölle das grösste Problem, sondern die fehlende Planbarkeit. Investitionen in neue Technologien und Kapazitäten brauchen Stabilität – und genau diese fehlt aktuell.»

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