2014 Metalworking Capital Spending Survey US-Werkzeugmaschinenmarkt bietet fantastische Geschäftschancen

Autor / Redakteur: Steve Kline / Jürgen Schreier

Mit einem Anstieg des US-Werkzeugmaschinenverbrauchs um 19 % im kommenden Jahr rechnet Gardner Research, eine Sparte des US-amerikanischen Fachmedienhauses Gardner Business Media. So prognostizieren die Gardner-Analysten bei Maschinen für die Metallzerspanung Verkäufe im Wert 7,442 Mrd. Dollar.

Das US-Unternehmen Haas Automation ist einer der führenden Werkzeugmaschienenhersteller weltweit. Im Bild eine Haas Robot Cell.
Das US-Unternehmen Haas Automation ist einer der führenden Werkzeugmaschienenhersteller weltweit. Im Bild eine Haas Robot Cell.
(Bild: Haas Automation)

Wie aus dem „2014 Metalworking Capital Spending Survey“ von Gardner Research hervorgeht, werden die US-amerikanischen Metallverarbeiter im kommenden Jahr rund 7,442 Mrd. Dollar für neue Werkzeugmaschinen im Zerspanungsbereich ausgeben. Im Vergleich zur letzten Schätzung für das Jahr 2013 würden die Investitionen damit um 19 % steigen.

Inflationsbereinigt wäre dies das höchste Volumen seit dem Jahr 1998. Seit 1957 bewegen sich die US-Investitionen in Maschinen für die Metallzerspanung durchschnittlich bei 6,038 Mrd. Dollar jährlich. Die Ausgaben im Jahr 2014 würden damit um fast 25 % über dem langjährigen Durchschnitt liegen, sofern die prognostizierten Verkäufe im kommenden Jahr auch Realität werden.

Hohe Kapazitätsauslastung macht Investitionen unumgänglich

Drei Hauptfaktoren treiben nach dem „2014 Metalworking Capital Spending Survey“ die Werkzeugmaschinennachfrage und -verkäufe in den USA voran: einmal die besser ausgelasteten Produktionskapazitäten in der Metall verarbeitenden Industrie, zweitens die Forderungen der Märkte nach besserer Qualität der Produkte und drittens die Notwendigkeit, die Produktionsprozesse flexibler zu gestalten. Dabei ist die Auslastung der Produktionskapazitäten der beste Indikator für den zu erwartenden Werkzeugmaschinenabsatz.

Schließlich führt eine positive Veränderung in der Kapazitätsauslastung in der Regel binnen eines Jahres zu einem Anstieg der Nachfrage nach Werkzeugmaschinen. Wie aus den Statistiken der US-Notenbank (U. S. Federal Reserve) hervorgeht, nimmt die Kapazitätsauslastung in der US-Industrie seit Oktober 2012 zu und liegt nach wie vor oberhalb des letzten „Peak“ vom Juli 2012.

Reshoring treibt Werkzeugmaschinennachfrage in die Höhe

Die Antworten aus dem „2014 Metalworking Capital Spending Survey“ von Gardner Research zeigen jedoch, dass die aktuelle Kapazitätsauslastung noch über dem von der US-Notenbank ermittelten Wert liegt. Gemäß dem oben skizzierten Zusammenhang, wonach ein Anstieg der Kapazitätenauslastung auch Investitionen in neues Equipment auslöst, sollten die Werkzeugmaschinenverkäufe in den USA im Jahr 2014 entsprechend steigen.

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