Neue Ventil-Generation von SMC Ventiltechnologie in Perfektion

Redakteur: Silvano Böni

Die neuste Ventil-Generation von SMC ermöglicht die Kombination von verschiedenen Ventilgrössen auf einer Insel. Damit erlaubt sie unzählige Möglichkeiten und verleiht dem Konstrukteur beinahe unbegrenzte Freiheiten bei der Konstruktion. Die pneumatische Steuerung wird dadurch optimal auf die individuelle Anwendung ausgelegt.

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Unzählige Optionen und Möglichkeiten machen das New SY von SMC zum Freund von Konstrukteur und Monteur.
Unzählige Optionen und Möglichkeiten machen das New SY von SMC zum Freund von Konstrukteur und Monteur.
(Bild: SMC)

Das Herz pneumatischer Systeme bilden Elektromagnetventile, welche meistens als ganze Inseln zusammengebaut in Schaltschränken montiert werden und dazu dienen die Antriebe betriebssicher zu steuern. In den letzten Jahren hat sich die Ventiltechnologie stetig weiterentwickelt – Ventile sind heute bei gleicher Leistung wesentlich kleiner und verbrauchen weniger Energie. Modulare Ventilinseln mit einfach austauschbaren Ventilen sind heute keine Besonderheit, sondern Standard.

Normalerweise bestehen pneumatische Anwendungen aus kleineren und grösseren Antrieben. Da macht es durchaus Sinn, diese auch mit unterschiedlichen Ventilen anzusteuern – die Anwendung ist damit optimal ausgelegt. Mittels individueller Versorgung können dabei einzelne Ventile mit unterschiedlichen Drücken versorgt werden. Dank hoher Durchflusswerte lassen sich mit einem Ventil von 10 mm Baubreite Zylinder bis 50 mm Durchmesser mit 300 mm/s bewegen. Die Leistungsaufnahme der Spule beträgt 0,4 Watt, in der Energiespar-Ausführung lediglich 0,1 Watt. Damit garantiert das Ventil trotz seiner Kompaktheit eine geringe Wärmeentwicklung, was beim Einbau entscheidend sein kann.

Hohe Lebensdauer

Auch das universelle Konzept für die Verschlauchung und elektrische Anbindung erlaubt eine Steigerung der Effizienz. Die Pneumatikanschlüsse können nach oben, unten oder seitlich angeordnet und in verschiedenen Grössen kombiniert werden. Zusätzlich lässt sich der D-SUB-Stecker je nach Platzverhältnissen seitlich oder nach oben ausrichten. Neben dieser Art der elektrischen Anbindung stehen weitere Möglichkeiten wie Flachband, Rundstecker, Anschlusskabel, Klemmkasten und eine Vielzahl an Bussystemen zur Verfügung.

Wie bei der elektrischen Anbindung kann der Konstrukteur auch beim Material wählen. Dabei entscheidet er sich grundsätzlich zwischen einer Kunststoff- oder Aluminiumgrundplatte. Viel wesentlicher und mit grossem Einfluss auf die Lebensdauer ist jedoch die Wahl des Schiebermaterials. Neben Ventilen mit Kunststoffschieber führt SMC auch Ventile mit Stahlschieber im Sortiment. Sie erreichen eine sehr hohe Lebensdauer von 200 Millionen Schaltspielen, die Variante mit Kunststoffschieber rund 70 Millionen.

Steigerung der Wirtschaftlichkeit

Nicht nur für die Konstrukteure bieten die neuen SY-Ventile Vorteile, sondern auch bezüglich Betriebssicherheit und Wartung. So können einzelne Ventile durch das Lösen zweier Schrauben einfach ausgewechselt oder die Ventilinsel um zusätzliche Stationen erweitert werden.

Wartungsarbeiten hindern den Betrieb und sollen möglichst kurz gehalten werden. Oftmals müssen dafür Maschinen herunter gefahren und ganz entlüftet werden – nicht so mit den Ventilen neuster Generation. Muss der Monteur einen Antrieb ersetzen oder neu einstellen, reicht es, wenn er über die Einzelentlüftung nur jenes Ventil entlüftet, welches besagten Antrieb steuert – der Rest bleibt unbeeinträchtigt. Oftmals können die aus den grossen Antrieben ausströmenden Luftvolumen die Entlüftung der kleineren Antriebe beeinträchtigen, was häufig zu unkontrollierten Bewegungen führt. Auch daran hat SMC gedacht: In den neuen SY-Ventilen integrierte Rückschlagventile verhindern solche Fehlbewegungen und steigern dadurch die Sicherheit der Anlage. <<

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