Anbieter zum Thema
«Cloud in a box» als erster Schritt hin zur «smart factory»
Der erste Quantensprung in der Produktivität kann jedoch schon heute erreicht werden, wenn die Idee der globalen Vernetzung vorerst in einem definierten Umfeld umgesetzt wird; quasi als «Cloud in a box». Realistisch ist dies sowohl für eine oder mehrere Fabriken als auch für ein ganzes Unternehmen oder einen Unternehmensverbund. Wenn es gelingt, die diversen Produktivsysteme mit flexiblen Schnittstellen durchgängig zu vernetzen und um IT-Technologien wie Cloud oder Big Data zu erweitern, ist der erste Schritt zur «smart factory» bereits getan. KUKA bietet dafür schon heute alle nötigen Komponenten: die Einbindung der Software von Dritten, eine modulare Steuerungsarchitektur für höchste Skalierbarkeit, die Unterstützung international anerkannter Standards, eine maximale Interoperabilität dank Mainstream-IT, eine umfangreiche Software-Bibliothek für Entwickler sowie eine gemeinsame Datenbasis für höchste Flexibilität.
Warum Roboter die vierte industrielle Revolution anführen
Egal, welche Normen am Ende dieses Prozesses erarbeitet werden, sicher ist schon jetzt: Der Roboter wird bei Industrie 4.0 die Schlüsselrolle spielen. Als das flexibelste Produktionselement sammelt er bereits heute die Daten in der Produktion und liefert sie an das IT-System. Er ist der Arm der IT in die Produktion, das Verbindungsglied. Zukünftig wird die IT diese Daten verarbeiten und über den Roboter zurück an die Produktion geben, die sich dann auf deren Basis sukzessive optimieren kann. Keine andere Komponente im Produktionsprozess ist derzeit in der Lage, diese tragende Rolle so gut auszufüllen wie moderne Robotersysteme. KUKA hat bereits in den 1990er Jahren erkannt, dass Schnittstellen auf Basis von Mainstream-IT-Technologien unverzichtbar sein werden, um mit hoher Flexibilität auf die Wünsche der Industrie reagieren und digitale Steuerungen unterschiedlicher Systeme effizient miteinander vernetzen zu können. Das Gebot der Stunde ist die offene Kommunikation und einfache Integration – ausgerichtet auf die Cloud und ihre potenziellen Services. Das macht KUKA Roboter zu Allroundern für smarte, vernetzte Produkte und Lösungen, die in absehbarer Zeit Automatisierungslösungen mit Dienstleistungen und Datenbanken verbinden werden. Dennoch bleibt die rein roboterbetriebene Fabrik eine Illusion; es wird sie auch in der «smart production» von morgen nicht geben. Der Mensch bleibt im Mittelpunkt, der Roboter wird primär als sein Diener und Helfer in der Fabrikhalle agieren und ihn bei den sich permanent wandelnden Tätigkeiten jederzeit tatkräftig unterstützen. Der Mensch kann dann seiner Arbeit noch effizienter, konzentrierter, präziser und ergonomischer nachgehen.
(ID:43436125)
