Drehzentrum

VFM Machines AG: Umfassende Lösung für den Drehbereich

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Automation ist ein integraler Bestandteil

Ein weiteres, wichtiges Qualitätsmerkmal der Vertikal-Drehzentren ist die Automation. Das Erstaunliche dabei: Sie ist gewissermassen integraler Bestandteil der äusserst kompakten Anlagenkonzeption. Zum Einsatz kommt eine umlaufende Kette, die mit Schlepprahmen für den Teiletransport ausgestattet ist. Auf diese Weise werden die Bauteile direkt in eine Pick-up-Station transportiert und anschliessend bearbeitet. Weil sich diese Aufnahme ausserhalb des Arbeitsraums abspielt, können dem vorbeilaufenden Transportband im vorderen Bereich der Maschine jederzeit Fertigteile entnommen und neue Rohlinge aufgelegt werden. Eine flexiblere und gleichzeitig universellere Automationslösung lässt sich kaum denken. Das Be- und Entladen einer Vielzahl von unterschiedlichen Werkstücken ist damit völlig unproblematisch realisierbar.

Kurze Verfahrwege – kurze Nebenzeiten

Geht es allgemein um das Thema Kosten im Maschinenbau, ist zumeist von den sogenannten Nebenzeiten die Rede – also den Sekunden, in denen die Arbeitsspindel nicht produktiv arbeitet und beispielsweise der nächste Rohling beladen wird. Wie schlägt sich die VL 2 P in diesem Bereich? «Wir haben diese unerwünschten Nebenzeiten bei der Konstruktion dieser Maschine natürlich im Blick gehabt. Der Wechsel zwischen den Werkstücken ist schnell, weil der Verfahrweg zwischen Arbeitsspindel 1 und Arbeitsspindel 2 minimal ist. Zeiten für das Be- und Entladen der Werkstücke erfolgen hauptzeitparallel. Damit gehen sie nicht in die Span-zu-Span-Zeit ein», erklärt Guido Hegener.

Bedürfnisgerechte Konstruktion

Bleibt mit Blick auf die Investitionsentscheidung eines Zulieferunternehmens und Drehteileherstellers vielleicht noch eine Frage übrig: Welche Erfahrungen hat Emag mit diesem vertikalen Maschinenkonzept und seiner aussergewöhnlichen Automation gesammelt? Funktioniert das Konzept auch in der Praxis? «Absolut», bestätigt Guido Hegener. «Zunächst einmal blicken wir allgemein auf bereits 2500 ausgelieferte VL-Maschinen zurück. Dabei orientieren wir uns bei der Konstruktion immer wieder an den Bedingungen beim Anwender. Auf diese Weise werden die Stärken der Maschinen zielgerichtet eingebracht.»

Die auf den Vertikal-Drehzentren produzierten Stückzahlen und Bauteile sind dabei denkbar unterschiedlich: Zahnradrohlinge lassen sich damit genauso effektiv produzieren wie Flansche oder Nockenstücke. Dass der Hersteller vor diesen Möglichkeiten auch in Zukunft verstärkt auf das erfolgreiche Konzept setzt, kann nicht überraschen. «Die VL 2 P ist für Werkstücke mit kurzen Laufzeiten bestens geeignet und besticht mit kürzesten Taktzeiten sowie hoher Qualität. Diese Vorteile überzeugen immer wieder aufs Neue», betont Guido Hegener abschliessend. <<

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