Fabriksimulation Virtuelle Blechbearbeitungsmaschine unterstützt den Vertrieb

Redakteur: Stefanie Michel

Nimak fertigt Anlagen und Maschinen zum Schweissen. Um Kunden das Konzept einer Automationsanlage vorzustellen, nutzt das Unternehmen die Software von Visual Components. Damit kann der Vertrieb Kurzvideos erstellen, die Maschine und Funktionen beschreiben.

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Simulation des Schiebeschlittens der Koordinatenmaschine Nimak Multiflex mit Visual Components.
Simulation des Schiebeschlittens der Koordinatenmaschine Nimak Multiflex mit Visual Components.
(Bild: Visual Components)

Das Unternehmen ist massgeblich an der Herstellung von mehr als 70% der deutschen Autos beteiligt – aber kaum jemand kennt seinen Namen: Nimak, der Erfinder der Roboterschweisszange. Neben diesen Schweisszangen stellt Nimak auch Maschinen für das Buckelschweissen sowie Anlagen zum Schweissen und automatisierten Kleben her. Für solche Anlagenkonzepte wird die Software des finnischen Lösungsanbieters Visual Components eingesetzt.

Mit dieser Lösung für die 3D-Fabriksimulation können vollständige Fertigungssysteme konzipiert und optimiert werden; auch eine Offline-Programmierung von Robotern kann vorgenommen werden. Die Software simuliert den gesamten Fertigungsablauf, von einzelnen Maschinen wie von komplexen Anlagen. Mit der Simulation können Produktionsabläufe optimiert werden, also zum Beispiel Taktzeiten berechnet und minimiert oder Fragen zur Vermeidung von Kollisionen geklärt werden.

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Mit 3D-Simulationen sich vom Wettbewerb abheben

Michael Hintz arbeitet im technischen Vertrieb von Nimak: „Ich nutze jeden Tag die Software Visual Components, um Konzepte für Automationsanlagen zu entwickeln. Unsere Kunden bekommen so in kürzester Zeit ein detailliertes Konzept in 3D, welches sie wiederum ihrer Geschäftsleitung vorlegen können.“ Das beschleunige den Vertrieb von Anlagen, weil 3D-Simulationen von Produktionsanlagen dabei helfen, effizientere Angebote zu erstellen, sich positiv vom Wettbewerb abzuheben und bei Kunden Vertrauen zu gewinnen.

Ausgangspunkt ist dabei meistens ein vorhandenes CAD-Modell der Maschine, das über die CAD-Schnittstelle in Visual Components importiert wird. Dieses statische Modell wird dann mit dem Modellierungs-Feature von Visual Components Professional in eine simulationsfähige Anlage umgewandelt. Falls für eine grössere Anlage weitere Fabrikkomponenten wie Roboter, Absperrgitter oder Förderanlagen dazukommen sollten, so können diese einfach aus der umfangreichen Bibliothek intelligenter Fabrikkomponenten, die mit Visual Components mitgeliefert wird, in das Modell eingefügt werden.

Erstellung von Werbevideos mit Visual Components

Ein interessantes Beispiel für den erfolgreichen Einsatz von Visual Components ist das Erstellen eines Werbevideos für die Nimak Multiflex, eine vielseitige Maschinen zur Bearbeitung von Flachblechen. Diese Koordinatenmaschine kann Buckelschweissen, Punktschweissen und Kleben durchführen, aber auch weitere Prozesse wie Stanzen, Signieren, Plasmatieren oder Lasern. Durch Schiebeschlitten lassen sich bis zu sechs Prozesse mit nur einer einzigen Maschine realisieren. Auch die Zuführung von Normteilen wie Schweissmuttern oder Stanznieten ist kein Problem.

„Ziel des Projektes war es, ein kurzes Werbevideo zu erstellen, das die vielen möglichen Funktionen präsentiert. Aber die Maschine war bereits beim Kunden im Einsatz und stand für reale Aufnahmen nicht mehr zur Verfügung. Ausserdem wollte man sämtliche möglichen Erweiterung zeigen, auch solche, die bei der genannten Maschine gar nicht verbaut waren“, berichtet Hintz.

Auch hier wurde ein bereits vorhandenes CAD-Modell der Maschine in Visual Components importiert und dann in eine simulationsfähige Anlage umgewandelt.

Der Aufwand hat sich jedoch auf jeden Fall gelohnt: „Für solch ein Video wäre früher eine Marketing-Agentur nötig gewesen. Die dazu notwendige Zeit und die Kosten stehen in keinem Verhältnis zur Flexibilität und Ersparnis, die uns Visual Components liefert. Wir können das einmal erstellte Video jederzeit und ohne grossen Aufwand anpassen. Zusätzlich können wir die Maschine auch in grössere Automationsanlagen einfügen.“

Unterstützung für Marketing und Vertrieb bleibt Schwerpunkt

Der Vertrieb von Nimak profitiert stark von der Software Visual Components, denn mit Visual Components lässt sich von nahezu jeder Maschine und Anlage ein Video erstellen, welches den Aufbau oder die Funktionsweise beschreibt. So kann Nimak seinen Kunden ein viel klareres Bild seiner Vorstellungen vorlegen.

Auch zu den weiteren Einsatzmöglichkeiten der Software hat Hintz klare Pläne: „Aktuell nutzen wir Visual Components hauptsächlich, um die Qualität unserer Angebote zu verbessern, indem wir 3D-Bilder der geplanten Anlagen erstellen. Auch Taktzeitanalysen haben wir bereits mit grossem Erfolg durchgeführt. Für die Zukunft planen wir, die zahlreichen weiteren Möglichkeiten von Visual Components zu nutzen, insbesondere für Analysen und Simulationen in der frühen Angebotsphase.“

Aber die Verbesserung von Marketing und Vertrieb soll weiterhin ein wichtiger Schwerpunkt bleiben, denn Nimak will seine bereits starke Präsenz in der Autobranche und der Haushaltswarenproduktion weiter ausbauen. Auch wenn man die Schweisspunkte und -nähte an den fertigen Produkten nicht sehen kann – und nach wie vor nicht sehen soll.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal maschinenmarkt.vogel.de

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